Connars Abenteuer
Kapitel 9: Das Chimärenheer
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Am 27. Tag des Rondramondes kamen wir in Khunchom an. Wir suchten gleich die Dracheneiakademie auf und Olkadin der Akademieleiter ließ uns etwas länger warten. Als er uns dann endlich in Empfang nahm erzählte er uns gleich ohne Umschweife, dass er eine lange und gefährliche Aufgabe hat, die wir so schnell wie möglich erledigen sollten. Es ging um Bastrabuns Bann wir sollten die Informationen und die Utensilien sammeln, die dafür benötigt werden. Er erzählte uns auch, dass dieser Bann eigentlich die Echsen abhalten sollte, damit sie nicht noch weiter in den Norden vordringen konnten. Doch dieser Bannspruch muss alle 500 Jahre erneuert werden. Leider ist das Wissen über diesen Bannspruch fast verloren gegangen und nun sollen wir ihm die nötigen Information besorgen um den Bannspruch zu erneuern.

Wir reisten gleich am nächsten Tag zur frühen Morgenstunde ab. Auf der Reise mussten wir uns ein paar Mal gegen Wegelagerer durchsetzen und auch gegen eine Überzahl von Ferkinas. Mitte Boron konnten wir Olkadin dann die Informationen bringen.

In der Akademie war auch Tarlisin von Borbra ein ehemaliger Anhänger von Borbarad, doch mit Hilfe und der Güte von der jungen Göttin Tsa kam er wieder auf den richtigen Weg und fand auch den Glauben. Als Dankbarkeit gründete er die Stadt Borbra in der ein heiliger Baum steht, der von Tsa selbst gepflanzt wurde.

Am 18. Boron bekam Tarlisin einen Brief, dass die Nachbarstadt von Borbra zerstört wurde und das Borbra das gleiche Schicksal treffen wird. Wir boten ihm unsere Dienste an und reisten mit ihm nach Borbra.

Wir kamen am 20. Boron in Borbra an, ca. zur Mittagsstunde sahen wir dann eine große Staubwolke von den Bergen kommen. Es waren ca. 30-40 Chimären die, die Stadt angriffen. Alle fochten als wäre Rondra in unseren Reihen, doch leider waren es doch zu viele und die Chimären erreichten ihr Ziel für das sie gekommen waren, denn sie kamen nur um den Baum der Tsa zu zerstören. Aber wir verloren nicht nur den Baum sondern auch viele, die mit uns fochten und darunter war auch Raynar, der seinen Verletzungen erlag. Das war einer der Tage an denen ich mich sogar als Geweihter frage, ob die Götter wirklich allmächtig sind, wenn sie es sogar zulassen, dass einer ihrer Wunder zerstört. Wahrscheinlich dient es doch einem höheren Zweck, den wir Menschen nicht begreifen können.

Nach dem der Rest von uns sich von den Verletzungen erholt hatte, brachen wir Richtung Gebirge auf um den Erschaffer der Chimären zu Rechenschaft zu ziehen.

Nach ein paar Stunden im Gebirge sahen wir einen Praiosgeweihten, der von einer Chimäre angegriffen wurde. Nachdem wir die Chimäre vernichtet hatten, zeigte er in Richtung Gebirge und meinte, dass dort oben Abu Terfas in einer großen Festung haust und von dort die Chimären Armee kam.

Auf unseren beschwerlichen Weg fanden wir eine Höhle, die von einer jungen Drachin namens Ischula bewohnt war und sie erzählte uns, dass diese Höhle leer stand und das sie vorher dem Drachen Myranor gehört hat. Der Drachin begegneten wir am 3.Hesinde und fanden 2 Tage später die Festung von Abu Terfas. In der Festung fanden wir viele missglückte Experimente von Chimären. Doch dort waren auch gelungene Experimente, die es gar nicht gerne sahen, dass wir uns dort umschauten. In einem Raum wartete Myranor, der den Unterleib eines Trolles hatte. Wir erlösten ihn von seinem unheiligen Dasein und drangen weiter in die Festung ein. Wir fanden einen Wandtresor, in dem ein Buch mit dem Titel "Borbarads Testament" und ein Bericht von Abu Terfas war. In dem Bericht stand, dass Abu Terfas noch weitere Experimente laufen hat, die er in einem Tal ganz in der Nähe durchführt. Sal fand in diesem Raum mit dem Tresor noch einen mit Diamanten besetzten Handschuh. Man sah, dass er sich nicht dagegen wehren konnte diesen Handschuh anzuziehen. Er erzählte uns, dass er keine großartige Veränderung fühlte, später stellte sich herraus, dass er gelogen hatte.

Das Tal, welches im Bericht von Abu Terfas vorkam erreichten wir 2 Tage später. Wir sahen von einer Klippe mitten in dem Tal ein kleines Haus stehen. Wir steuerten direkt auf dieses Haus zu. Salixo fiel auf, dass mit dem Wald etwas nicht stimmte, doch wir merkten erst später was wirklich mit dem Wald geschah. Es begab sich nämlich, dass wir durch verschieden Zeitzonen gingen, denn das Haus sahen wir einmal brennen und beim nächsten mal als wir es wieder fanden war es wieder unversehrt. Es wurde schon wieder ein Verbrechen an Satinav begangen. Wir kamen zum Glück unversehrt beim Haus an und dort fanden wir einen magisch versteckten Eingang, durch den wir in einen großen Raum kamen wo Abu Terfas, eine Frau, eine Riesenchimäre, die gerade Eier legte aus denen dann Chimären schlüpften und auf einen Stuhl war Tarlisin angebunden. Es kam zu einem unerbittlichen Kampf, wo Abu Terfas dreimal getötet werden musste, bevor er endgültig in die Niederhöllen fuhr.

In der Zwischenzeit hatte ich mit der Chimäre alle Hände voll zu tun, doch ich konnte mit einem gewagten Angriff die Chimäre vernichten. Doch von der Frau fehlte jede Spur. Während dem Kampf konnte Sal Tarlisin befreien. Wir glaubten es überstanden zu haben, doch plötzlich wurde Tarisins Schatten lebendig und sprach zu uns. Es war einen Mark erschütternde und ohrenbetäubende Stimme, es war die vom Sphärenschänder. Seine Worte haben sich in meine Seele gebrannt, ich bin nicht fähig diese wieder zugeben, dazu fehlt mir die Kraft. Seit diesen Tag fehlt sein Schatten mit dem der Bethanier verschwand.

Wir fanden nirgendwo einen Ausgang oder etwas ähnliches bis auf einen Spiegel. Auf dem das Zeichen "von der Gegenspielerin von Tsa" war mit der Terfas einen Pakt eingegangen war. Mit einer List, die uns die Göttin selbst gab, konnten wir den Spiegel zerstören. Kurz danach standen wir wieder vor dem Haus mitten im Wald. Doch das Haus war niedergebrannt und auch Teile vom Wald. Wir reisten nach Khunchom zurück und erzählten genau was passiert war.

Wir hatten noch eine Aufgabe zu erledigen, die eine der Schwersten für mich war. Wir reisten mit schweren Herzen zu Shabiba um ihr zu sagen, dass Raynar im Kampf gefallen war. Doch sie war unauffindbar.
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Andreas (c), 2003 - 2012
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