Zordra Rodosdotter v. d. Ottajasko Jegar
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gespielt von Michi (4.1 Edition)
Rasse: Thorwaler
Kultur: Südaventurien (Brabak)
Beruf: Magierin
Alter: 25
AP: ???
Hintergrund:

Zordra erblickte am 7. Efferd 9 Hal in Thorwal das Licht Deres. Sie ist das einzige Kind von Rodos Kernson, Sohn des Hetmann der Jegar und Lya Tiaras, einer südländischen Magierin.
Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie im Kreise der Otta ihres Vaters. Ihren Vater sah sie trotzdem nur selten, da er mit seinen Bruder Zordos auf Reisen war. Eines Tages kam die Nachricht von Rodos Verschwinden. Vor Trauer begab sich Lya mit samt der kleinen Zordra nach Brabak zu ihren Eltern. Lya war leider mit der Erziehung des Kindes völlig überfordert. Als sie darüber hinaus noch Zordras magische Begabung erkannte, überantwortete Lya die Erziehung und die Ausbildung ihrer Tochter der brabaker Magierakademie und den dortigen Magistra. Hinter den Mauern der Akademie wuchs Zordra zu einer schönen jungen Frau heran. Höhepunkte hatte der triste Alltag ihrer Jugend aber kaum. Mit Ausnahme der wenigen Momente in denen sie eine neue Formel zum ersten Mal zur Manifestation brachte, war es sehr ruhig in ihrem Leben.
Sie schloss ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab und beschloss an der Akademie zu verweilen.
Sie war glücklich und zufrieden mit ihrer kleinen Welt in den Mauern der Akademie. Dies änderte sich schnell mit der Rückkehr des Dämonenmeisters. Auch wenn die Magier in Brabak schon immer der linken angehörten, so war man sich doch nicht einig, ob man nun für oder gegen den Bethanier ziehen sollte. Zordra war gegen die Ideen des Dämonenmeisters. Ganz im gegensatz zu Rulosch von Marlion. Rulosch war ein Mitschüler und ihr einziger Freund. Sie zerstritten sich mehr und mehr. Ein paar Mal hätten sie fast gegeneinander gekämpft, doch irgendetwas hat die beiden immer abgehalten. Irgendwann brach Rulosch auf um unter der Dämonenkrone zu dienen und verschwand somit aus Zordras Leben.
Lange wartete Zordra auf ein Eingreifen der brabaker Magier auf Seiten der Kaiserlichen, doch die Akademie brachte keine interne Einigung zu Stande. Sie machte sich allein auf den Weg zur Trollpforte um den Dämonenmeister zu bekämpfen. Schnell stellte sie auf dieser Reise fest, dass eine Schwarzmagierin kein leichtes Leben in Aventurien hat. Schon gar nicht in solchen Zeiten. Immer wieder wurde sie aufgehalten. Zwei mal nahm man sie sogar fest und einmal brauchte es einen recht mächtigen Horriphobus um sie vor einer Schar wütender Dörfler zu retten.
Sie schaffte es nach zahlreichen Verzögerungen zum Heerlager der Kaiserlichen, doch dieses war bereits im Abbau begriffen. Zwei Tage hatte sie sich verspätet. Sie sah nur noch die Reste einer Schlacht. Abgesehen von den Veteranen und denen, die es wohl nicht mehr werden, sah sie aber auch ein bekanntes Gesicht. Unter der thorwalschen Einheit, die sich gerade abreisebereit machte, erkannte sie sie ihren Onkel Brand. Bei beiden war die Wiedersehensfreunde groß und Zordra beschloss mit ihrem Onkel zurück in ihre Otta zu kehren.
Nach über einem Jahr in ihrer Otta war Zordra wieder ein vollwertiges Mitglied des Familienverbandes. Einzig ihr anderer Onkel Zordos hatte immernoch ein Problem damit, dass seine Nichte eine Schwarzmagierin geworden war.
Zordra wurde ohnehin vom Fernweh gepackt und so begleitete sie ihren Fetter Phileas in den Süden. Dort lernte sie den reichen Forscher Torjin und seinen Leibwächter Rondarion kennen. Zordra beschloss die beiden ein Stück zu begleiten und so reist sie nun mit den beiden und einer weiteren Magierin, namens Larissa, durch die Lande.

Aussehen & Persönlichkeit:

Zordra ist eine wunderschöne junge Frau und dessen ist sie sich bewusst. Sie weiß genau welche Wirkung sie auf die meisten Männer hat und unterstützt diese Wirkung durch ihre Kleidung exzellent. Sie trägt die üblichen Magiergewänder nur wenn es notwendig ist. Meist sieht man sie in einem mehrteiligen schwarzen Ledergewand, welches, zwar mit allerhand arkanen Symbolen verziert, einer Magierin durchaus angemessen erscheint, aber doch ihre Figur sehr betont. Vervollständigt wird ihr Gewand normalerweise mit einer schwarzen Robe, ihrem Bannschwert und dem üblichen Magierstab. Der Magierstab stellt auch ihr einzige konventionelle Waffe dar. Ihr Bannschwert ist in Händen eines Kriegers sicher eine Gefahr, doch sie kann damit überhaut nichts anfangen. So wird es zum reinen Ritualwerkzeug. Der Dolch in der versteckten Scheide an ihrem linken Unterarm ist mehr ein Werkzeug als eine Waffe, da Zordra einfach nicht damit umgehen kann. Sie verlässt sich voll und ganz auf ihre magischen Fähigkeiten und auf die zahlreichen Männer, die für sie töten und sterben würden. Mit Rüstung hält es Zordra ähnlich. Sie trägt zwar einen Gambeson in ihrem Gepäck, aber am Körper trägt sie ihn nur alle heiligen Zeiten.
Zordras herrausstechendste Eigenschaft ist ihre Arroganz. Sie weiß genau was sie kann und was nicht, aber sie beweist ein enormes Geschick dabei dieses Wissen für sich zu behalten. Nach außen hin kann und weiß sie alles und egal wie aussichtslos eine Situation wirkt, sie schafft es immer den Schein zu wahren, dass sie alles unter Kontrolle hätte. Sie liebt es in diesem Zusammenhang ihre Überlegenheit gegenüber ihren Mitmenschen zu demonstrieren. Besonders viel Spaß bereitet ihr der Vergleich mit der Weißmagierin Larissa.
Zordra hat auch sehr viel Freude daran Männer den Kopf zu verdrehen. Ihr Wissen über Sex ist zwar erstens, dürftig und zweitens, nur theoretisch, doch sie behandelt Männer einfach gern als Spielzeug. Die einzige Ausnahme in diesem Punkt, abgesehen von ihren Verwandten natürlich, stellt Torjin dar. Er hat sich nicht in diese Rolle als Spielzeug drängen lassen. Viel mehr ist er zum Mitspieler geworden.
Zordra denkt bei allen was sie macht in erster Linie an sich selbst. Ihr oberstes Ziel ist ewige Jugend und Schönheit. Sie kann sehr skrupellos werden, wenn ihr dabei jemand in den Weg tritt. Auch wenn jemand sein Leben lassen muss, um Zordras Leben zu erhalten, dann ist das tragisch, aber nicht zum ändern.
Zordra glaubt an die Götter und ist fest davon überzeugt, dass nichts was sie tut gegen die Götter sei. Sie lebt nach dem Motto: "Wenn die Götter nicht gewollt hätten, dass ich so handle, hätten sie mir nicht die Möglichkeit dazu gegeben." Auch ihre seltenen Beschwörungen sind in ihren Augen kein Frevel gegen die Götter: "Ich entziehe einen Dämonen der Macht seines Erzdämons und beschäftige ihn für meine Zwecke. So hat er nicht die Möglichkeit seinem Erzdämonen zu dienen und gegen die Götter zu handeln."
Diese Meinung wird von der Allgemeinheit nicht geteilt, aber Zordra vertritt sie voller Überzeugung.
Simon Ross (c), 2003 - 2012
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