| Sulfur ibn Satinaf |
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wurde gespielt von Herbert (3. Edition)
Typus: Abenteurer/Tulamide
Beruf: Hauptmann der Garde des Sultan von Keft
Alter: 34
Stufe: 8 |
Kurzbeschreibung:
Wenn ich mich vorstellen darf, ich bin Sulfur ibn Satinaf, Agha in der Garde seiner Majestät des Kalifen Malkillah III. Mein Rang entspricht etwa dem was ihr Hauptmann nennt. Ich will euch werte Herren und Damen und die bisherige Geschichte meines Lebens erzählen.
Es begann damit, das ich meinen Zieheltern vor die Tür gelegt wurde. Wer meine wirkliche Mutter war, weiß ich nicht, Rastullah sei ihr gnädig. Meine Zieheltern waren jedenfalls Gaukler. Von ihnen lernte ich das Leben auf den Straßen kennen. Sulfur heiße ich, weil Schwefel neben mir gelegen haben soll. Satinaf, weil ich in meiner Hand eine kleine Sanduhr hielt. Meine Eltern meinten, dass ich die Zeit beobachtet habe.
Das Aufregenste im meinem jungen Leben war, wenn wir eine Stadt erreichten. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Geruch der Städte, jede roch anders. Ich hätte sie am Geruch erkennen können. Damals, nicht heute. Ja, so zogen die ersten Jahre vorbei: wie die Markierungssteine einer Straße.
Da fällt mir ein: Es war ein verregneter Tag im Phex, die Straße war schlammig, ja fast schon ein Sumpf. Ich saß am Kutschbock neben dem Kutscher. Tief in Gedanken an meine Liebste, Kari Ivot, versunken. Als plötzlich ein Reiter in eiligstem Galopp an uns vorbeiritt. Plötzlich strauchelte sein Pferd und fiel der Länge nach in den Schlamm. Man hörte die Knochen richtig splittern, das war kein schöner Anblick. Der Reiter fiel eben so unglücklich wie sein Pferd. Dabei brach er sich sämtliche Knochen im Leibe. Ich sprang sofort vom Bock und lief zu ihm hin. Zugegeben ich hatte die Absicht, mich seiner Wertgegenstände anzunehmen. Als ich bei ihm ankam flüsterte er mir mit vor Schmerz verzerrter Stimme zu: "Nimm den Brief und gib ihn dem Kalifen, er wird ihn erwarten und dich reich entlohnen." Nach dem er mir den Brief gegeben hatte, war er schon tot.
Einige Tage später erreichte ich Keft. Nachdem ich es unter Schwierigkeiten zustande brachte eine Audienz bei seiner Erhabenheit dem Kalifen zu erreichen, übergab ich dem Kalifen den Brief. Aus Dank für meine Leistung und Aufrichtigkeit bot er mir eine Stelle in der Garde der Oase an. Was ich dankend annahm, da ich mir der mir dargebotenen Ehre durchaus bewusst war.
Und so verbrachte ich die nächsten acht Jahre damit, Mörder, Banditen und Strauchdiebe zu verfolgen und zu arretieren.
In diesem achten Jahr, begleitete ich, in Verkleidung eines Karawanenführers einen Abgesandten des Bornlandes nach Unau. Auf dieser Reise, musste ich den Abgesandten mehrmals das Leben und die Ehre retten, da er sich oft aus Unkenntnis der Etikette in prekäre Situationen begab.
Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in Unau, begleitete ich ihn wieder zurück. In einer Oase auf dem Weg nach Keft, wurde er von einem Trupp Norvadis entführt. Still und heimlich drang ich in ihr Lager ein und befreite den Gesandten. Danach ging es im Eiltempo zurück nach Keft.
Dort angekommen, erstattete ich dem Kalifen Bericht und als Belohnung wurde ich zum Hauptmann befördert. Anschließen bat er mich noch zu bleiben. Er schickte einen Diener um die Reisenden aus dem fernen Land im Norden zu holen, welche durch mein Eintreffen im Vorraum warten mussten.
Als sie eintraten, war ich von der Schönheit der Frau, die sich als Malusha vorstellte, einfach erstaunt. Ich hatte schon viele schöne Frauen gesehen, nur diese war einzigartig. Es gibt keine Zweite, die wie sie ist, nur meine Geliebte ist schöner. Beeindruckend waren die zwei Magier, der eine, Raynar wegen der Macht, die er ausstrahlte und Salixo wegen der Sanftmut. Die beiden Krieger waren mir sympathisch, nur ein Rätsel war mir, warum sie so sperrige Waffen, wie Zweihänder mit sich trugen. Nachdem sie dem Kalifen berichtet hatten, befahl er mir, sie zu begleiten und zu berichten.
Deshalb schloss ich mich ihnen an. Seit jenem Tag zogen wir durch die Khom, überquerten den Raschtulswall und gingen in Khunchom an Bord eines Schiffes, das uns durch die Blockade nach Maraskan brachte. Dort suchten wir mit Hilfe einheimischer Führer eine Endurium Mine und stellten zu unserem Entsetzen fest, dass die gesamte Garnison dort niedergemetzelt worden war, und das Endurium gestohlen wurde. Im Inneren der Mine überrasche uns ein Dämon, den wir in kollektiver Arbeit niederstreckten. Danach folgten wir den, kaum mehr vorhandenen, Spuren der Mörder und stellten sie im Gebirge der Insel.
Als wir endlich wieder auf das Festland zurückkehrten , waren wir alle heil froh darüber.
Nach mehreren Wochen der Entspannung wurden wir beauftragt die Bestandteile von Bastrabuns Bannzauberspruch zu suchen, wir durchstreiften jeden Flecken Araniens und fanden dabei Bergvölker, Drachen und Chimären. Den Beschwörer der Chimären schickten wir in Borons Reich, dabei fand unser treuer Gefährte Raynar den Tot, als er versuchte ein Wunder Tsa's zu schützen. Ich glaube, das hat ihn als Magier am meisten zugesetzt. Sal hat uns auch verlassen. Ich hoffe Lexej, der Norbade, der sich uns angeschlossen hat, wird sich als "würdig" erweisen. |
| Herbert (c), 2002 - 2012 |
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