Torjin Taro
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Wappen Torjin
Eine silber beblätterte Zwillingskirsche,
über zwei gekreuzte silberne Schwerter
auf rotem Grund.


Torjin in seiner Heimat Alderow im Winter

Torjin in seiner Heimat Alderow im Winter.


Torjin bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen

Torjin bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen.
gespielt von Thomas (4.1 Edition)
Rasse: Mittelländer
Kultur: Bornland
Beruf: Forscher
Alter: 32
AP: 18325
Hintergrund:

Torjin ist der Sohn eines Vogtes aus Alderow. Dies liegt nahe der Stadt Festum.
Dort genoss er auch eine unbeschwerte Jugend. Schon früh interessierte sich Torjin für seine Umgebung und war daher sehr neugierig. Sein Vater wollte, dass er eine kriegerische Ausbildung absolviert. Somit ging er nach Neersand, um dort auf der Kriegerakademie seine Ausbildung anzutreten. Torjin hatte dort sichtliche Probleme sich den körperlichen Anstrengungen entgegenzustellen. Aber umso besser schnitt er bei der theoretischen Ausbildung ab. Torjin war unglücklich, aber er hielt aus Liebe zu seinem Vater durch.
Es war viel mehr sein ferner Verwandter Stover Stoerrebrandt, der seinen Vater überzeugte, dass sein Sohn in Neersand keine Zukunft habe. Stattdessen sollte er sich der kaufmännischen Ader der Stoerrebrandts widmen.
Kurz darauf nahm Torjins Vater seinen Sohn von der Akademie und schickte ihn nach Festum zu Stover Stoerrebrandt. Dort lernte er Lesen und Schreiben, auch seine rechnerischen Fertigkeiten wurden dort geschult. Dort lernte er, den fünf Jahre jüngeren, Rondarion kennen. Rondarion wohnte nicht weit von Torjin entfernt. Beide zusammen erlebten in Festum eine unbeschwerte Zeit. So mancher Streich ging auf ihr Konto, doch keiner erwischte sie jemals. So entstand eine wirklich gute Freundschaft zwischen den beiden.
Durch die Handelbeziehungen von Stover Stoerrebrandt konnte sich Torjin sämtliche Bücher, die ihn interessierten, beschaffen. Auch seine sprachlichen Fähigkeiten wurden dadurch geschult, aber leider vernachlässigte er die Handelsgeschäfte, auch Rondarion litt darunter. Stover erkannte, dass sich Torjin immer mehr dem Wissen hingab und legt ihm nahe, dass er in die Welt hinausziehen sollte. Stover versicherte ihm außerdem, sollte er jemals Geld brauchen, dass er sich ruhig an ihn wenden könne.
Torjin kehrte für einige Zeit Heim und erklärte es seinen Eltern. Sein Vater war zunächst nicht so sehr begeistert, aber er konnte sich damit anfreunden, dass sein Sohn in die Welt hinauszog. Insgeheim hoffte er noch immer, dass er irgendwann als Krieger heimkehren würde.
So zog Torjin eines Tages hinaus, um sein Wissen zu erweitern. Er war 18 Götterläufe alt und es ging Richtung Westen. Er wollte in den Salamandersteinen die Gesteinsformationen untersuchen.
Dies ist bis heute ein Hobby von ihm.
Nach einigen Wochen in den Salamandersteinen und ohne einen Kratzer zu erleiden, zog er weiter Richtung Süden. Nach Gareth. Dort lernte er wochenlang aus Büchern, die er in der dortigen Bibliothek fand. Vor allem interessierte ihn die Geschichte Aventuriens. Dort lernte er den Kartograph Mertan Famerin kennen. Er zeigte Torjin die Kunst, Karten zu zeichnen und anzufertigen.
Nach fast einem Jahr in Gareth entschied sich Torjin wieder weiterzuziehen. Richtung Süden. Nach Punin wollte er.
Doch auf den Weg dorthin, kam Torjin in eine gefährliche Auseinandersetzung mit Räubern, die eine Bauernfamilie überfielen. Er versuchte noch der Familie zu helfen, aber seine bescheidenen Kampffertigkeiten waren nicht ausreichend für die 5 Gegner, die sich ihm in den Weg stellten. Letztendlich musste er schwer verletzt dabei zusehen, wie die Bauernfamilie in ihrem eigenen Hof verbrannte. Am nächsten Tag schleppte er sich weiter. Vermutlich seiner nur kurzen Ausbildung in der Akademie verdanke er, dass er diese übermenschlichen Anstrengungen überlebte. Tage später kam er zu einer weiteren Bauernfamilie, die ihn gesund pflegte. In den Nächten der Genesung faste er den Entschluss, dass er mit einer Schusswaffe mehr erreicht hätte und sobald er Geld hätte würde er sich eine Armbrust besorgen, eine Eisenwalder.
Nach 3 Wochen Pflege reiste er nach Punin weiter, obwohl er noch oft unter Alpträumen litt.
In Punin widmete er sich in der größten Bibliothek Aventuriens wieder der Fortbildung.
Ein Jahr später zog es ihn wieder ins Bornland zurück. Torjin besuchte gleich bei der Heimreise Rondarion, der seinen Entschluss für eine Kriegerakademie leider nicht verwirklichen konnte, da er mit 16 Götterläufen zu alt dafür war. Daheim angekommen, wendete er sich an seinen Verwandten Stover, der in überglücklich willkommen hieß. Torjin bat ihn um Hilfe, damit er hier wieder Fuß fassen konnte und Rondarion seinen Wunsch verwirklichen könne. Stover wusste Rat und überschrieb ihn eine Taverne, die "Zum Braven Bürger" heißt. Sie befindet sich auf dem Weg von Festum nach Rodebrannt, bei Blütenfeld. Die Taverne liegt somit auf einem guten Weg und wirft gehörig Profit ab. Für Rondarion wusste Stover ebenfalls Rat, denn er kannte den Akademieleiter von der Akademie in Eslamsgrund und bat diesen Rondarion aufzunehmen. Als dies Rondarion erfuhr, konnte er die Reise dorthin kaum noch erwarten. Torjin begleitete ihn, doch danach widmete er sich seiner Taverne.
Nach fast zwei Jahren hatte Torjin ein kleines Vermögen erwirtschaftet, wodurch Stover sah, dass er sich damals nicht geirrt hatte, als er ihn zu sich geholt hatte.
Kurz darauf baute er sich ein großes Haus nahe seiner Heimatstadt Alderow, damit er immer guten Kontakt zu seinen Eltern und zu Stover hat.
Mittlerweile kann es sich Torjin leisten, dass seine Taverne von einem Angestellten weitergeführt werden kann.
Als Rondarion als ältester Absolvent in der Akademiegeschichte endlich heimkehrte, hatten beide so viel zu erzählen, dass sie fast vier Tage durchredeten. Am Ende fragte Torjin Rondarion, ob dieser nicht bei ihm wohnen möchte, da genug Platz wäre. Rondarion noch immer Torjin zutiefst dankbar, lehnte nicht ab und bot sich als Leibwächter an, damit er auch einen Verdienst haben würde. Doch Torjin vermutete eher, dass Rondarion die Abenteuerlust gepackt hatte, doch er war froh, dass sich sein alter Freund dafür entschied und willigte ein. Seit dem leben Torjin und Rondarion miteinander in Torjins Haus.
Vor einiger Zeit hatte er ein Wiedersehen mit seinem alten Lehrmeister Mertan. Sie begegneten sich in Festum, da Mertan jetzt Geweihter ist, nämlich ein Boroni und nach Festum beordert wurde. Nach langen Gesprächen überzeugte Torjin seinen ehemaligen Lehrer, sich bei ihm anzusiedeln um Alderow einen Boroni zu bieten. Torjin sagte ihm auch zu, dass er einen Großteil für den Tempel bereitstellen würde. Seitdem lebt er mit einem Boroni Haus an Haus.
Mit Hilfe des Boronis und Stover Stoerrebrandt legte Torjin eine Bibliothek in seinem Haus an.
Er will einmal eine göttergefällige Auswahl besitzen, deswegen ist er auf jedes Buch versessen. Für ein gutes Buch, würde er auch wieder in ein Abenteuer ziehen ...

Aussehen & Persönlichkeit:

Torjin wurde am 29. Phex 995 BF in Alderow geboren. Mit seinen 1,77 Schritt und 77 Stein gehört er zu den typischen Bornländern, obwohl die meisten Bornländer eine Spur größer sind als er selber. Torjin lässt sich immer sein schwarzes Haar kurz schneiden, dafür trägt er ein Oberlippen- und Kinnbart. Seine braunen Augen haben schon so manche Frau schwach werden lassen. Sein schlanker Körper, der aber ein kleines Bäuchlein aufweist, zeigt auch, dass er auch einiges aushalten kann, sowohl körperlich, als auch trinkerisch.
Torjin ist genau und sachlich, manchmal auch aufbrausend, wenn er sich unverstanden fühlt.
Mit Rondarion verbindet Torjin sein halbes Leben, deswegen vertraut er ihm fast blind. Es sollte fast nichts geben, wodurch diese Freundschaft brechen sollte und mit Rondarions Schwertern an seiner Seite fühlt sich Torjin absolut sicher.
Seit seinem Erlebnis mit den Bauern, die sterben mussten, gibt er sich die Schuld daran. Er schaut dadurch immer wieder wie sein Vater die umliegenden Bauern behandelt und weißt diesen auch öffentlich zu Recht, wenn er es für nötig hält, was nicht immer so gern gesehen wird. Wirklich armen Bauern hilft er auch manchmal finanziell, aber dies weiß nicht einmal sein Vater. Die einzige Gier, die Torjin hat, sind seine Bücher, die er wie einen Schatz hortet. Dafür ist er auch bereit einiges zu zahlen.
Thomas Fröhlich (c), 2002 - 2012; Picture 1 by Thomas Fröhlich (c), 2003 - 2012; Picture 2 by Sonja Hüter (c), 2007 - 2012; Emblem by Sonja Fröhlich (c), 2009 - 2012
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