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gespielt von Michael (3. Edition)
Typus: Thorwaler
Beruf: Fischer,
Ritter zur Bollinger Heide
Alter: 39 (wirkt jedoch wesentlich älter)
Stufe: 15 |
Kurzbeschreibung:
Als Junge wollte ich wie mein Vater Seefahrer werden. Aber eines Abends waren Abenteurer bei uns zu Besuch und seitdem bin ich überzeugt, dass ich Aventurien erforschen will. Ich fuhr einige Zeit zur See, aber ich wollte mehr als nur Häfen, Städte und das Meer sehen, also verließ ich meine Heimat und erfüllte meinen Wunsch Aventurien zu erforschen. Das einzige was ich aus meiner Jugend behalten hab, sind meine Liebe zur See, meine Impulsivität und meine "Neigung" zum Alkohol:
Zu meiner Natur: Es gibt nicht viel, wofür ich ein gutes Besäufnis verpassen würde. Ein guter Kampf gehört zu diesen wenigen Dingen. Wann immer ich mit meinem Kriegsbeil losstürmen kann, tut ich es. Jedoch manchmal ohne großartig darüber nachzudenken. Zwar ist das nicht oft die klügste Lösung, aber die mit der meisten Action. Weiters mag ich keine Leute, die meinen, dass ich saufen würde. Ich weiß genau, wenn man betrunken ist. Ich trinke aus Spaß an der Freude. Ich liebe das Gefühl, dass Alkohol auslöst. Die Nebenwirkungen sind mir scheißegal, auch wenn es manchmal weh tut!!! Ich wünsche mir nichts mehr als ein Haus am Meer in der Nähe von Thorwal, damit ich eine Familie gründen kann, jedoch hab ich noch keine Frau dafür gefunden. Jedoch hab ich keine Mittel um mir diesen Wunsch zu erfüllen. Dies könnte daran liegen, dass ich nicht mit Geld umgehen kann. Ob ich nun mein Geld den Göttern opfere oder es beim Glücksspiel verliere; es bleibt einfach nie lange bei mir. Aber es gibt noch etwas, dass zwischen mir und meinem Wunsch steht: Der Kampf für das Gute. Dieser "Kreuzzug" ist für mich besonders wichtig, da ich ein sehr gläubiger Mensch bin. Besonders die Lehren von Efferd, Rondra und natürlich von Swafnir sehe ich als bindend an.
Zu meinen Jugend: Ich wurde von meiner Ottajasko aufgezogen. Meine Jugend hab ich in erster Linie mit Thorwalern verbracht. Da wird die Seefahrt zu etwas selbstverständlichem. Ich war oft mit meiner Familie auf dem Meer. Es machte mir immer sehr viel Freude sich mit Efferds Naturgewalten zu messen. Dies hat mich geprägt. Danach begann mein Abenteuerleben auf Aventurien und seitdem hab ich eine Menge erlebt:
Eines Nachts schlich sich ein Dieb in den Schlafraum unser Gruppe und obwohl ich sternhagelvoll war, war ich dem Dieb im Kampf überlegen (eigentlich schlug ich ihm mit viel Glück die Nase ins Hirn, aber wer wird es mit der Wahrheit schon so genau nehmen, außerdem will ich ja nicht angeben).
Das Ereignis, welches mich wohl am schwersten getroffen hat, war das plötzliche Verschwinden meines Bruders Rodos. Ich weiß nicht wie oder wieso mein Bruder verschwand. Wir waren lange zusammen gereist, doch eines Morgens wachte ich auf und Rodos war weg. Es war der Morgen an dem ich die Axt Sternenschweif am Gürtel hängen hatte, ohne es zuvor je gesehen zu haben. Auch kein anderes Mitglied meiner Ottajasko wusste etwas über Rodos Verwinden. Es gab nie wieder ein Lebenszeichen von ihm. Ich habe aber nie die Hoffnung aufgegeben nach ihm zu suchen.
Dies war zum Glück der einzige Verlust, den ich wirklich bedauerte. Zwar sind schon mehrere Freunde verstorben, die mich auf meiner Reise begleitet haben, aber ich vermisse keinen davon. Meiner Ansicht nach, hab ich nur zwei wahre Freunde außerhalb meiner Ottajasko und diese sind der Magus Salixo und der Rondrageweihte Connar. Magie ist zwar etwas, was ich nie verstehen und mögen werde, doch mit Salixo verbindet mich irgendetwas. Sie konkurrieren immer miteinander und das findet ich sehr erfrischend. Daraus entstehen einige lustige Situationen. In gewisser Weise ersetzt Salixo einen Teil von Rodos und zwar den unterhaltsamen Teil. Die verlorene Kampfkraft von Rodos ersetzt Connar. Eigentlich bin ich Ritter in Connars Diensten. Dies war aber nicht immer so. Lange Zeit reisten und kämpften wir als gleichwertige Kollegen. Dies änderte sich, als ich ein paar bürokratische Probleme am Hals hatte. Am verhalten hat sich aber nichts verändert.
Ich verstehe mich aber nicht mit allen meinen Mitstreitern so gut wie mit den Beiden. Da gab es zum Beispiel Raynar: Ein Magier der sich von den Göttern abgewandt hat. Er war in meinen Augen stärker als Salixo. Starke Magie und kein wahrer Glaube sind eine gefährliche Mischung. Raynar war nicht unsympathisch, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass man sich auf Raynar verlassen konnte. Leider ist Raynar vor kurzem von uns gegangen!
Weiters hat sich vor kurzem eine Druidin der Gruppe angeschlossen. Sie heißt Malusha.Ich kann sie nicht leiden. Es kam bereits zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen uns.
Noch zwei weitere Personen reisen mit unserer Gruppe, die ich durchaus hilfreich finde und die Gruppe sehr gut ergänzen, aber es besteht keine emotionale Verbindung mit den Beiden. Einer der Beiden ist Sal und er zieht sich oft vor kämpfen zurück, daher hab ich keine hohe Meinung von ihm.
Eines Tages befand wir uns in einer Schenke. Wir hatten gerade das merkwürdige Altern in dieser Region geklärt. Einige Bauern wollten wissen, was los war und ich erzählte von einem riesigen und mächtigen Magier mit einem Rubin als Auge (Raynar hatte so ein Auge!!). Die Bauern lauschten gespannt und während ich erzählte, kam Raynar zum Tisch und lüftete "zufällig" seine Augenklappe. Ich tat, als würde ich erschrecken. Nach den ersten Schreck der Bauern, hatte ich mir zwei Krüge Met verdient.
Oft brauchen wir ein gutes Händchen um Wunden zu versorgen und da hab ich mich oft als der Richtige dafür erwiesen. Ein anderes Mal bewies ich mich als guter Reiter. Dies hab ich auch schon bei einem Pferde-Rennen unter Beweis gestellt. Ich gewann zwar nicht (Connar gelang dies) doch schnitt ich recht gut ab.
Bisher hab ich alle unsere Abenteuer gut überstanden (Dank an die Götter). Ich bin auf fast alle meine Taten stolz. Auch auf das was ich bin und auf das wie ich bin. Wenn jemand ein Problem damit hat, soll er es doch wagen mir gegenüber zu treten und es mir ins Gesicht sagen.
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Aktuelles:
Zordos und die Thorwaler unter der Führung von Zordos Bruder Brand waren zur rechten Zeit am rechten Ort und ermöglichten den letzten Vorstoß der Gezeichneten zum Dämonenmeister.
Trotz des gewaltigen Einsatzes den Zordos zeigte, überstand er die Schlacht gut. All seine Gefährten ließen aber ihr Leben um den Bethanier zu bannen. Es war für Zordos ein großer Erfolg und doch ein tragischer Verlust.
Er kehrte zurück nach Thorwal und verbringt nun seinen Lebensabend in Ruhe im Kreise seiner Otta. Dort wird sein Leben am besten von zwei seiner Zitate beschrieben: "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich will nur nicht sterben." "Viele Männer haben eine Legende erlebt. Ich bin eine lebende Legende!" |
| Simon Ross (c), 2001 - 2012 |
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