Sal Redo
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wurde gespielt von einem guten Spieler, der auch ein guter Freund war (3. Edition)
Typus: Streuner
Beruf: Dieb
Alter: 34 (wirkt jedoch wesentlich älter)
Stufe: 9
Kurzbeschreibung:

Mein Name ist Redo, Sal Redo. Ich wurde als Sohn einer fruchtbaren Mutter in eine reiche Familie geboren. Ich habe genau so viele männliche wie weibliche Geschwister - insgesamt sechs. Ich bin ziemlich unscheinbar, von eher schmächtiger Statur und ich habe sowohl braune Augen als auch braune Haare. Aufgrund meiner Übersehbarkeit vergaß meine Mutter oftmals mir mein Taschengeld auszuhändigen, weshalb ich regelmäßig meine Geschwister bestahl um meine Herzensdamen ein Leben in Luxus bieten zu können. Wie alle Menschen prägte mich meine Jugend und deswegen kam ich in andere Gesellschaftkreise und folgte dem Ruf des Fuchses.
Als Kind hatte ich zudem ein Haustier - einen Kater. Heute habe ich eine Khomgepardin, die ich jedoch aus Kostengründen bei dem Weibe eines Mitstreiter einquartierte. Da sie mich schon lange nicht mehr gesehen hat, fürchte ich um ihre Loyalität. Ich werde sie wahrscheinlich an den nächsten Großwildjäger oder an einen Kaiser verkaufen, wenn der Preis stimmt. Sicherlich, ich könnte sie in der Wüste Khom aussetzen oder sie bei ihrer jetzigen Familie lassen, aber hey, ich bin ein Geschäftsmann. Außerdem muss ich den Verlust von 240 Silbertalern, die ich jemandem für den Kauf eines Mulis zur Verfügung stellte, kompensieren.
Ihr wollt mich jetzt wohl fragen: "Hast du dir so dein Leben vorgestellt? Ein Mann, der anderen Geld borgt, dass er nie mehr zurückbekommt?". Na ja, mit nun mehr 34 Jahren (schau aber auf Grund eines Unfalles leider wesentlich älter aus! Ist uns das nicht schon allen einmal passiert?) ist es an der Zeit mein Leben zu ändern: Darum versuche ich meine Fertigkeiten im Umgang mit Äxten und Beilen zu verbessern, um ein würdiges Mitglied unserer Gruppe zu werden.
Doch unsere Wege haben sich getrennt! Ich, der für Größeres bestimmt bin, habe mich mitten in der Nacht davon gemacht. Ich konnte die anderen einfach nicht mehr ertragen. Darum bin ich allein weitergezogen. Mein silberne Hand, die mir neue Geschicklichkeit verliehen hatte, wollte aber ganz anders als ich. Denn ich musste beobachten wie meine eigene Hand sich selbstständig ohne meinen Willen bewegte. Dies wäre ja nur halb so schlimm gewesen, aber sie handelte absolut gegen mich, deswegen entfernte ich diese komische Silberhand von meiner natürlichen. Ich konnte dann zwar 2 Wochen meine normale Hand nicht gebrauchen, aber ich war wieder Herr über meinen Willen!
Nur was sollte aus der Silberhand werden? Ich entschied mich, dass ich sie meinen alten Freunden bringen werde. Doch dieses Unterfangen bezahlte ich fast mit meinen Leben, denn sie waren überhaupt nicht gut auf mich zu sprechen. Eventuell liegt es daran, dass ich sie beim Verlassen der Gruppe noch ein wenig erleichtert hatte. Nun ja, ich kam Dank Connars Hilfe heil heraus.
Danach verschlug es mich in die schwarzen Lande. Hier lernte ich sehr schnell wie man sich behaupten musste. Nicht so wie in Kindertagen, wo mich jeder übersah. Nein, hier war ich am Drücker! Dadurch wurde ich zum Agenten für den Dämonenmeister. Er sah mein Potential, welches meine früheren Freunde nie wahr genommen hatten. Ich leistete gute Arbeit und wurde reich belohnt. Mit seiner Hilfe konnte ich meinen Schatz bergen und badete an meinen freien Tagen in Unmengen von Gold.
Irgendwann einmal traf ich den Dämonenmeister dann persönlich. Er weihte mich in seine Pläne ein. Da erfuhr ich, dass meine silberne Hand eine mächtige Waffe gewesen sei, die ich leichtfertig verschenkt hatte. Doch ich sollte mehr erreichen. Ich sollte mit den Gezeichneten (meine alten Freunde) das sechste Zeichen an mich reißen, damit der Dämonenmeister ein weitere Waffe zur Verfügung haben würde. Daher machte ich mich auf um sie zu stehlen.
Ich fand über meine Kontakte ziemlich schnell heraus, wo meine alten Freunde unterwegs waren. Ich beobachtete sie, ich ließ sie beobachten und war somit immer irgendwie in ihrer Nähe. Sie nahmen Kontakt mit den Trollen auf und hier bestätigten sich Borbarads Vorahnungen, dass bald das sechste Zeichen offenbart werden würde. Mit einem gefälschten Dokument von der Akademie im Raschtulswall und einem Dschinn gelang es mir, die im ersten Moment unsichtbare Trollfestung zu erreichen. Dort mussten meine Freunde voller Überraschung feststellen, dass ich von der Akademie auserwählt worden sei, das sechste Zeichen zu empfangen. Ich war bereit für meine Berufung...
Thomas Fröhlich (c), 2001 - 2012
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