| Raynar |
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wurde gespielt von Tom (3. Edition)
Typus: Magier
Beruf: Magier
Alter: 23
Stufe: 7 |
Kurzbeschreibung:
Raynar wurde am 12. Phex 3 v. Hal in Vinsalt geboren. Schon früh wurden die Mitglieder des Konvents der Elemente auf das Kleinkind aufmerksam und beschlossen den Zögling auf den Raschtulswall zu entführen. Ein Dschinn der Lüfte wurde entsandt um das Kind zu holen.
Unmittelbar nach der Entführung begann die Ausbildung des Kindes. Er wurde zu einem Elementarmagier mit außerordentlichen Fähigkeiten zum Element Luft ausgebildet.
Die Unterweisungen waren sehr hart. Nicht umsonst werden nur wenige Kinder von den Magiern "geholt" und zum Magus ausgebildet. Hoch waren die Erwartungen an Raynar, doch er konnte den Anforderungen gerecht werden. Mit Bravour schaffte er seine Abschlussprüfungen. Jedoch gegen die Tradition der Akademie bekam er das Abzeichen nicht auf die Stirn tätowiert, sondern in die Handfläche wie es in anderen Akademien üblich war. Dadurch würde Raynar nicht so sehr auffallen, da seine Lehrmeister wussten, dass er noch in die Welt ziehen würde.
Er verbrachte seine ersten Jahre als Magier im Konvent selbst. Er beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Studium der arkanen Mächte und befasste sich mit der Theorie der Sphären.
In dieser Zeit konnte Raynar sich ein unglaubliches arkanes Wissen aneignen und erweitern. Weiters konnte er seine magischen Fähigkeiten stark verbessern. In dieser Zeit entdeckte Raynar auch einige Strukturen schwarzmagischer und borbaradianischer Formeln, die er eifrig studierte. Dies machte ihn mehr und mehr zu einem Fachmann am Konvent. Dabei entwickelte er auch seinen Hang zur schwarzen Magie. Auch mit dem Zwölfgötterglauben war es bei Raynar nie weit her.
Als die Zeiten rauer wurden und man mehrere Erschütterungen in den Sphären beobachtete, wurde Raynar vom Konvent entsandt um die Gründe dieser Ereignisse zu erforschen.
In Gareth traf Raynar auf eine Gruppe von Abenteurern, denen er sich anschloss. Die Gruppe bestand aus einem Rondrageweihten, Connar, einem Thorwaler, Zordos, einem Dieb Sal Redo, einem Elfen, Lorias, und einem weißen Magier, Salixo von Zeel. Raynar erkannte gleich, dass es sich um eine sehr rechtschaffene und den Zwölfen ergebene Gruppe handelte und so beschloss er seine magische Ausrichtung und seine Interessen vorerst geheim zu halten. In Anwesenheit der Gruppe gab er sich als grauer Elementarmagier aus.
Nutzte Raynar die Gruppe anfangs nur als Mittel zum Zweck, entwickelte sich bald eine tiefe Freundschaft und Loyalität zu den einzelnen Gruppenmitgliedern. Obwohl Raynar vom Charakter her äußerst arrogant und voreingenommen war, sahen die Mitglieder der Gruppe schnell hinter die Fassade des Magiers. Zu aufopfernd und heroisch verteidigte Raynar die Gruppe in mehreren kritischen Situationen und sein scharfer Verstand konnte so manche schwierige Geheimnisse lösen.
Jedoch brachte Raynar der Gruppe nicht nur Wohl. Durch Raynars oft eigensinnige und fast wahnsinnigen Aktionen mussten Teile der Gruppe schon Nächte im Kerker verbringen (sinnlose Verletzung eines Dorfbewohners, der später verstarb) oder sogar vor die Inquisition treten (öffentliche Schmälerung und Blasphemie gegenüber Praios, bei gleichzeitiger Anwesenheit eines Bannstrahlers?).
Legendär waren auch Raynars magische Aktionen. So konnte er mit mehreren Dschinnbeschwörungen der Gruppe oft helfen, teilweise aber auch schaden. So hatte einst der Befehl "Befreie den Schnee von UNS!" nicht ganz die erhoffte Wirkung.
Die Erschaffung eines Vakuumfeldes war nicht einmal das Zünglein an der Waage, als Kampfsituationen kritisch wurden.
Auch Raynars Kampfstil war nicht der Schlechteste. Bewaffnet war Raynar immer mit seinem Magierstab, den er einzusetzen wusste. So konnte er auch bei einem Kampfturnier in Wehrheim in der Disziplin Stabkampf einen deutlichen Sieg davontragen.
Bei diesem Turnier lernte Raynar auch seine spätere Geliebte Shabiba kennen, mit der er bald den Travia-Bund einging. Es sollte auch ein Kind aus dieser Beziehung entstehen.
Die Jahre vergingen. Kameraden innerhalb der Gruppe starben und es schlossen sich ihnen neue Gefährten an. (Lorias, Sulfur...)
In dieser Zeit hatte Raynar seine eigentliche Mission, die Erforschung der Sphäreneruptionen, beinahe vergessen, als die Gruppe nach Dragenfels kam um dort die Schändung eines Tsa-Tempels und der näheren Umgebung zu untersuchen.
Durch sein Studium am Konvent, erkannte Raynar schnell, dass es sich hier um eine hohe arkane Macht handeln müsse. Er wollte seine Gedanken nicht preisgeben und versuchte sie selbst zu unterdrücken. Zu unglaubwürdig und gefährlich waren seine Vorahnungen, jedoch wusste sein Verstand bereits den Namen, der hinter all diesem steckte, Borbarad.
Letztendlich konnte die Gruppe einen borbaradianischen Beschwörer stellen und nach einem langen Kampf mit einem Dämon die Schändung der Umwelt unterbinden. Die Gruppe sah zum ersten Mal, dass auch wieder Menschen geopfert wurden um die astrale Macht mehrere Körper zu binden. Mit Hilfe eines Unitato Geisterbundes konnten Raynar und Salixo gemeinsam die Gefahr bannen.
In der darauf folgenden Nacht erkannte Raynar, das sich sein Äußeres verändert hatte. Er hatte während des Schlafes finstere Alpträume und erkannte, dass er ein Auge verloren hatte. Auf einmal war ein roter Rubin anstelle des Auges in seinem Gesicht. Er wurde damit zum ersten Gezeichneten und hatte von nun an genaue Visionen von der Rückkehr Borbarads. Weiters konnte Raynar mit seinem neuen "Auge" astrale Kraftlinien sehen und deren Ursprung und Fluss bestimmen. Raynar trug von nun an eine Augenklappe um sein Auge zu verbergen.
Die Gruppe beschloss sich zu trennen und in ganz Aventurien von der neuen Bedrohung Kunde zu tun. Raynar kehrte zum Konvent der Elemente zurück und man leitete mehrere Schritte zur Erforschung der Ereignisse ein. Ein kleiner Trupp Elementarer beschloss weiter nach Gareth zu reisen um den dortigen Behörden zu berichten und sich selbst zu offenbaren. Dies war die erste Offenbarung der Magier des Konvent der Elementare seit über tausend Jahren.
Leider hatten weder die Gruppe noch die Magier Erfolg. Man glaubte ihnen nicht und hielt die Rückkehr Borbarads für unmöglich und lächerlich.
Man beauftragte Raynar erneut mit der Erforschung der aktuellen Ereignisse und er zog erneut hinaus in die Welt. Kurz bevor er sich wieder mit seiner Gruppe traf, besuchte er zum letzten Mal seine Frau. Sie wussten bei der Begegnung das sie sich nie wieder sehen würden. Raynar riet ihr zum Konvent der Elemente zu flüchten, falls das eintritt wonach er selbst suche. Er befahl ihr unter Einsatz ihres Lebens ihr Kind zu schützen, da er einmal großes vollbringen würde.
Wenige Wochen später war die Gruppe wieder vereint. Nach und nach bildeten sich innerhalb der Gruppe mehrere Theorien und Thesen über die nahe Zukunft und die folgenden Ereignisse. Nicht unerwähnt soll hier die Pentagramm-Theorie bleiben, die Raynar erfand. Er glaubte, dass die astralen Kraftlinien, die er wahrnehmen konnte, auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet sind und das deren Schnittpunkt ein schreckliches Geheimnis barg. Er glaubte, dass der Schnittpunkt das Praioskloster Arras deMott sei. Leider glaubte niemand innerhalb der Gruppe diesen wirren Phantasien und so wurde es für Raynar nie möglich nach Arras deMott zu reisen und seine Theorie zu bestätigen. Wie der Lauf der Zeit zeigte, sollte Raynar ja nicht ganz falsch gelegen haben. Das Schicksal wollte es jedoch anders.
Nach der Offenbarung des dritten Gezeichneten und einem langen und verlustreichen Kampf in Borbra, musste Raynar sein Leben lassen. Das Gift raffte Raynar dahin, da sein Kollege Salixo bei der Heilung von Giften zu wenig Erfahrung hatte. Raynar opferte sich nicht nur für die Gruppe, sondern starb für ein Wunder der Tsa.
Am Ende hatte Raynar doch noch seinen wahren Glauben bewiesen und erwies sich den Zwölfen als würdig.
Möge er glücklich in Hesindes Labyrinth wandeln... |
Aussehen & Persönlichkeit:
Raynar war ca. 1,92 Schritt groß, hager und hatte schwarze Haare. Er war äußerst charismatisch und redegewandt. Er liebte es seine Arroganz und fast schon Furcht einflößende Genialität und Erhabenheit voll auszuspielen. Dies brachte ihn natürlich nicht nur einmal in Probleme.
Er war Magister der Elemente und äußerst gebildet in der arkanen Wissenschaft und der aventurischen Geschichte. Als Absolvent des Konvents der Elemente war er spezialisiert auf das Element Luft. Seine standesmäßige Tätowierung trug er verdeckt um seine wahre Herkunft zu verschleiern.
Raynar war stets in einer lange schwarzen Magierrobe unterwegs und später noch mit seiner Augenklappe. Er trug einen kurzen Kinn und Schnauzbart, der seinen (bösen) Charakter noch unterstrich.
Raynar war nie schwer bewaffnet, wusste sich aber stets zu verteidigen. Wenn er sich einmal nicht auf seine arkanen Fähigkeiten verlassen konnte, so setzte er seinen Magierstab ein. Er war ein vortrefflicher Stabkämpfer und konnte dies auch in mehreren Situationen und Wettkämpfen beweisen.
Mit dem Zwölfgötterglauben hielt er es nie so genau. Daraus folgte auch ein späteres Abschwören seines Glaubens um neue magische Thesen zu erlernen. Er war schon in jungen Jahren fasziniert von der Beschwörung von Kreaturen und der alten borbaradianischen Thesen. Raynar war jedoch klug genug um letzteres nie einzusetzen.
Obwohl es Raynar nie wahrhaben wollte, war er ein guter Mensch. Letztendlich opferte er sein Leben um seine Kameraden zu beschützen. Sein ganzes Leben war ein Prozess des Wandelns. Vom ehemals arroganten, egoistischen Magier wandelte er sich zu einem kollegialen aufopfernden und loyalen Freund. Sein Abtreten war tragisch und er wird seinen überlebenden Freund Zordos ewig in Erinnerung bleiben.
Die Hoffnung der Aventurier lastet nun auf seinem Sohn? |
| Tom und von Thomas Fröhlich nachbearbeitet (c), 2001 - 2012 |
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