| Lexej Imonin |
| zurück |
wurde gespielt von Tom (3. Edition)
Typus: Norbarde
Beruf: fahrender Händler
Alter: 23
Stufe: 9 |
Kurzbeschreibung:
Lexej wurde in eine norbardische Sippe der Pelztierhändler geboren. Sein Vater ist der Sippenführer und Lexej als Erstgeborener für seine Nachfolge bestimmt. Weiters hat Lexej eine jüngere Schwester und einen noch jüngeren Bruder.
Da die Erziehung großteils durch Lexej's Onkel durchgeführt wurde und dieser früher im Dienste von Baron Trautmann II. von Bjaldorn stand, lernte Lexej schnell den Umgang mit alltagstauglichen Waffen.
Ihm verdankte er auch seine persönliche Waffe, das Wurfbeil Harkonn.
Durch dies wurde Lexej immer mehr innerlich zum Heldenleben getrieben, was er jedoch wegen seiner Sippenbindung immer in den Hintergrund stellte.
So war er ganz auf ein Leben als fahrender Händler eingestellt, bis zu jenen Tag, als die Sippe in jene Burg kam, wo sich Lexejs Schicksal schlagartig änderte. Die fahrenden Händler hatten in der Heideburg von Baron zur Bollinger Heide angehalten um ihre Güter zu verkaufen.
Gleichzeitig fand in der besagten Burg ein rauschendes Gelage statt welches vom Burgherrn Connar Sandtröm zu Ehren der Bevölkerung gestiftet wurde. Lexej nutzte dieses Gelage um einige Kontakte in den hiesigen Adel zu knüpfen und nahm sogar am dort abgehaltenen Schwertkampftunier teil. Nun muss man hier erwähnen das Lexej bis dato sehr wenig Kampferfahrung mit einer Präzisionswaffe wie dem Schwert hatte. Zum Erstaunen aller und einem etwas barbarischem Kampfstil gelang es ihm jedoch einen wehrheimer Rekruten zu besiegen und in die zweite Runde aufzusteigen. Doch dieses Mal hatte er einen erfahrenen Krieger als Gegner und verlor knapp. Jedoch nach diesem eher plumpen Auftritt hatte er das niedere Volk auf seiner Seite, welches in ihm einen der Ihren sah.
Der Tunierausgang war wenig überraschend. Es gewann der Hausherr selbst mit einem eindrucksvollem Kampf.
Einige Wochen später entschied sich die Sippe das Lager abzubauen und weiter nach Festum zu reisen, auf einer Strecke, die als sehr gefährlich gilt. Sie wurden von einer Eskorte (Freunde des Barons) begleitet.
Als die Karawane eine Rastpause machte, wurde diese von Borbarad gefälligen Schergen überfallen. Selbst der mutige Einsatz der Eskorte konnte das Desaster nicht mehr verhindern und so wurden die Mitglieder der Sippe fast vollkommen niedergemetzelt.
Nur Lexej und dessen Geschwister überlebten die Gräueltat. Vollkommen verstört über den Verlust, schickte er seine überlebenden Geschwister in die Obhut seines Onkels, schwörte am Grabe seines Vaters ewige Rache an seinen Peinigern und schloss sich der tapferen Heldengruppe an...
Diese Gruppe bestand aus dem Baron Connar Sandström, dem der junge und mutige Lexej immer sympathischer wurde, dem Magier Salixo, welcher den vollen Respekt des Norbarden hatte, der sich jedoch, wegen seiner arkanen Ausbildung und seiner Herkunft, mit viel Distanz dem Norbarden gegenüber verhielt, weiters dem Thorwaler Zordos, den mit Lexej bald eine tiefe Freundschaft verband, der Druidin Malusha, die für den offenen und heiteren Lexej eher verschlossen und weltfremd wirkte und dem Tulamiden Sulfur, der Lexej wegen seiner Herkunft mehr oder weniger ignorierte ("Tulamiden kann man nicht trauen...")
In jenem Jahr, in dem Lexej nun schon die Gruppe begleitete, konnte er bei mehreren Gelegenheiten durch seinen Einfallsreichtum und seine Kampfkraft brillieren und sogar einige Male einen mehr oder weniger gutes Geschäft für die Gruppe aushandeln.
An der Schneide seiner Mokadeschnaja klebt nun schon viel Blut von Borbaradianern, welche er erbarmungslos jagte und niederstreckte. Wer ihm beim Kampf mit eines solchen sah, würde ihn sogar als brutal und blutrünstig bezeichnen. Sein tiefer Hass und seine unendliche Trauer über den Verlust, lässt ihn bei seinen Kämpfen oft in einen Blutrausch verfallen, der für seine Freunde manchmal gefährlicher ist als für seine Gegner.
Seine Feinde seien gewarnt... |
| Tom (c), 2002 - 2012 |
| zurück |
|