Salixo von Zeel
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wurde gespielt von Christian (3. Edition)
Typus: Magier
Beruf: Adept major der Akademie Schwert und Stab zu Beilunk (Magus),
Hauptmann der kaiserlichen Reichsarmee zu Gareth
Alter: 38 (wirkt jedoch wesentlich älter)
Stufe: 14
Kurzbeschreibung:

Ich wurde im Jahre 10 vor Hal in Gareth, als jüngster von 4 Kindern im Monat der Peraine, geboren. Meine Eltern sind Landor und Racella von Zeel. Sie gaben mir den Namen Salixo. Bis zu meinem siebenten Lebensjahr durchlebte ich eine bemerkenswert unbekümmerte Kindheit, frei von Sorge um die Welt. Kaum einen Gedanken hatte ich damals an die magischen Muster oder Sphärenkräfte verschwendet, welche unser Land durchziehen - und doch ... manchmal schien es mir, als würde ich durch unsichtbare Kräfte bei meinen Handlungen unterstützt. Freilich, diese seltenen astralen Ausbrüche, als diese ich sie damals natürlich noch nicht zu deuten gewusst hätte, passierten sporadisch und unkontrollierbar.
Im Jahre 2 vor Hal wurden meine magischen Fähigkeiten endlich als solche erkannt und speziell von meinem Onkel, dem ehrwürdigen Sandor, gefördert. Auf seine weise Voraussicht ist es zurückzuführen, dass ich mich dem Studium der magischen Kräfte, die unser Land durchziehen, an der Akademie Schwert und Stab zu Beilunk widmete. Damals hatte ich verständlicher Weise nicht die geringste Ahnung was mich im Inneren des unansehnlichen Backsteinbaus am Rande der alten Stadtmauer erwarten würde, doch erfüllte es mich schon damals mit Stolz bald einer der angesehenen Absolventen der Magierakademie zu sein. Die Prüfungen des Kollegiums bestand ich ohne nennenswerte Probleme und wurde somit im Alter von 10 Jahren an der Akademie der Vereinten Künste von Schwert und Zauberstab zu Beilunk als Eleve aufgenommen.
Sehr schnell wurde ich dann aus meinen Träumen von ruhmreichen astralen Schlachten und erfolgreichen Expeditionen ins Orkenland zurückgerissen. Mein Unterkunft innerhalb des Backsteinbaus war alles andere als angenehm. Kalter Wind durchzog die Gänge und Räume, mein Tutor machte mir das Leben schwer wo er nur konnte, und die Ausbildung war, so erfuhr ich später, sogar für die strengen Lehr- und Erziehungsvorschriften, welche an Magierakademien auch heute noch allgemein als Standart gelten, ungemein härter.
So durchlebte ich unzählige Monate mit dem aneignen hesindegefälligen Wissens, also: Lesen, Schreiben, Rechnen, Geometrie und Geschichte. Körperliche Ertüchtigung gehörte natürlich genauso zum alltäglichen Programm, wie auch bestimmte Tätigkeiten, die Hesinde wohl niemals persönlich ausgeführt hätte: Ausfegen des Labors, abschreiben oder abstauben von Büchern.
Meine Zeit in Beilunk als Novize war ungemein interessanter. Ich wurde in den Grundbegriffen der Alchemie, der Rhetorik und Bosparano eingewiesen. Aber natürlich lernte ich damals auch, meine bis dahin weitgehend unkontrollierbaren Kräfte zu bündeln, sie portionsweise fließen zu lassen und sie in bestimmte Richtungen zu lenken. Offiziell gilt ein Armatrutz, als der erste "richtige", bewusst und gewollte Zauber, den ich hervorgebracht hatte. Nur wenige meiner Gefährten wissen, dass ich auch schon in jungen Jahren eine Vorliebe, nein ich will sogar sagen, eine gewisse Besessenheit für den Ignifaxis innehatte. Ihm galt meine helle Begeisterung, ein Zauber von wunderbarer komplexer geometrischer Form. Da mein, aufgrund der Auswirkungen des Feuerzaubers weitgehender versengter, ehemaliger Tutor mir die erstmalig gewollte Entladung eines Kampfzaubers aberkannte, da er der Meinung war, ich könnte dessen Richtung noch nicht lenken, wurde mir dieses erste und einmaliges Erfolgserlebnis aberkannt. Ach, hätte ich ihm nur für jedes von mir abgestaubte Buch eine solche Antwort zukommen lassen können ...
Leider werde ich auch einen unsäglich "einbrennenden" Vorfall mit Saldor Foslarin, unser Akademieleiter, niemals vergessen können. Er persönlich hatte eines der wohl grausamsten Züchtigungsmittel, welches ich allerdings niemals nennen werde, eingesetzt um mir "Respekt einzubläuen" wie er es nannte, eingesetzt, um mich wieder "zu Vernunft" zu bringen. Ich war, so sollte ich später erfahren der Erste und bis dahin einzige Novize, der den Vorsitzenden der Akademie, den berüchtigten strengen Schulleiter, das Oberhaupt der Weißmagier, den berühmten Saldor Foslarin einen verschrumpelten Kobold genannt hatte. Nun ja, immerhin erschwerte er daraufhin meine Zeit als Studiosi nicht allzu sehr und ließ mich schon bald zur Examinatio, zur Abschlussprüfung, antreten.
Die überwiegende Mehrheit der Hauszauber gelang mir beim ersten Versuch und die Prüfer waren vor allem von meinem annähernd spektakulär gewirkten Ignifaxius Flammenstrahl beeindruckt. Die restlichen Prüfungen verstanden sich nur noch als Beweis meines mir in diesen Hallen angeeigneten Könnens und so wurde mir das Zeichen der Akademie in die rechte Handfläche "gestempelt", mir mein persönlicher Zauberstab überreicht, und einige, von mir selbst abgeschriebene, Bücher mitgegeben. Ausgerechnet an den Höhepunkt der Zeremonie erinnere ich mich nur noch schemenhaft, so von Stolz und auch etwas Überheblichkeit waren meine Gedanken geprägt, dass ich mich nur noch an den Abschluss und die rituelle Formel genau erinnere: "Gehe hin in die Welt, um Wissen zu erlangen und Wissen zu mehren ..."
Nach mehreren Jahren harter Ausbildung, dem Schmökern in unzähligen Fachbüchern und dem Erlernen meiner geistigen Kontrolle, hatte ich es nun endlich geschafft. Ich hatte mich zum fertig ausgebildeten Kampfmagus gemausert. Da ich Jahre hinter den Mauern der Akademie zugebracht hatte und kaum ins Freie gekommen war, zog es mich aufgrund meiner unersättlichen Neugierde ins Land hinaus. Somit wollte ich meine Neugierde in der Ferne befriedigen. In den folgenden Jahren sammelte ich Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen, lernte seltene Kreaturen kennen, und betrat die unheimlichsten Orte. Im Laufe der Zeit hatte mich zu einem klugen und bedachten Magus entwickelt.
Ich schloss mich einer Gruppe von jungen Abenteurern an und bestand an ihrer Seite mehrere Abenteuer. Auch heute noch ziehen wir hinaus, und stellen uns jeder Gefahr. Hoffentlich immer mit dem Beistand der Götter, damit wir noch viele Jahre für das Gute kämpfen.
Christian (c), 2001 - 2012
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