Kadir ben Rasim
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gespielt von Herbert (4.1 Edition)
Rasse: Tulamide
Kultur: Zahori
Beruf: Söldner (Leichte Reiterei)
Alter: 28
AP: ~6000
Hintergrund:

Am Vorabend des ersten Tages des alljährlichen Gauklertreffens in Khunchom setzten bei Rasim Alhami's Frau Jasina die Wehen ein, und mit den ersten Sonnenstrahlen des nächsten Tages waren sie Eltern eines kräftigen Jungen, dem sie den Namen Kadir gaben.
Seine frühen Jahre waren erfüllt mir dem bunten Leben und Treiben einer Gaukler- und Schaustellerfamilie. Ständig auf Reisen lernte er früh die vielen verschieden Städte des Kalifat kennen.
Im Jahre 9 nach Hal zu Kadirs fünftem Tsatag erreichte sie, über Umwege, ein Brief von Rashid ben Jachim, Kadirs Oheim, der anbot den Jungen zu sich nach Mherwed zunehmen und ihn dort die Kunst des Schreibens und Lesens zu lernen. So brach die Familie auf, dem Lauf des Mhanadi Fluss aufwärts nach Mherwed folgend. Für diese Reise brauchten sie fast drei Monate, da sie in jedem Ort für ein paar Tage halt machten, um ihre Künste vorzuführen und so Geld zu verdienen.
In Mherwed kam der 5 jährige Kadir zu seinem Oheim Rashid ben Jachim, einem Schreiber und Rechtsgelehrten, welcher in der Stadt sehr angesehen war.
Für diesen erledigte er Botengänge und half im Haushalt mit, im Gegenzug dazu lehrte ihm sein Onkel Lesen und Schreiben in den Sprachen Tulamidya und Garethi. Aber auch das Rechnen blieb nicht auf der Strecke. So entwickelte sich der kleine Zahori Junge zu einem belesen Jungen.
Da aber sein Oheim die Ausbildung an jeder Art von Waffen ablehnte, und der Junge ihn immer wieder damit nervte, dass er auch endlich den Umgang mit Waffen erlernen wollte, beschloss er dem Jungen den Gefallen jedoch zu tun.
So schickte er ihn als seine Familie wieder einmal vorbei kam, mit zehn Jahren nach Omlad zu einem alten Freund von sich.
Seine Familie, die ebenfalls von Rashduk kamen und über den Raschtulswall reisen wollte, begleitete ihn auf einem Großteil des Weges, denn in Punin wollten sie ihr Glück versuchen.
Auf der beschwerlichen Reise entlang des Mhanadi und über den Pass verbesserte er seine Reitkünste, die er bereits nach dem er seine ersten Schritte getan hatte erworben hatte. Auch der Umgang mit dem Messer lernte er von den Mitgliedern seiner Sippe.
In Then einem Ort am Yaquir trennten sich ihre Wege. Kadir folgte dem Flusslauf in Richtung Küste während seine Familie Flussaufwärts reiste.
Nach unzähligen Tagen der Reise, die er zu Fuß zu bewältigen hatte, erreichte er Omlad. Wo Schakir ben Ramsi die weitere Ausbildung des Jungen begann. Schakir, der eine kleine Söldnergruppe sein Eigen nannte, lehrte Kadir die Aufgaben und Fertigkeiten eines Söldners zu Pferde. Dort verdiente er sich in dem einen oder anderen Grenzscharmützel gegen die Novadis.
Als Kadir seinen 20 Geburtstag feierte, verließ er Schakir und zog einige Zeit durch die Welt. In dieser Zeit besuchte er die Städte Punin, Fasar und Grangor.
In Grangor schließlich ließ er sich im Dienste von Amron ta Bassis nieder, dem er bis zu dessen Tod auf einem Thorwaler Drachen verpflichtet war. Anschließend zog er in Begleitung von Torjin Taro und dessen Freunden nach Andergast und von dort ins Bornland.

Aussehen & Persönlichkeit:

Kadir ist ein südländisch erscheinender junger Mann. Er ist etwa zwei Schritt groß und hat einen festen muskulösen Körperbau. Sein Haupthaar ist etwa einen halben Finger lang und das wohl Auffälligste an seinem Gesicht sind die grünen Augen, da sie aufmerksam die Umgebung um ihn herum beobachten.
Auf dem Kopf des jungen Mannes sitzt ein schwarzer Lederhut an den eine Rabenfeder angesteckt ist. Sein linkes Ohr zieren zwei einfache Ohrringe aus Gold und um den Hals trägt er ein blaues Tuch aus feinstem Leinen, das mit den Symbolen der Herren Boron, Firun und Efferd sowie denen der Herrinnen Rondra und Hesindes bestickt ist.
Sein Gewand jedoch ist aus einfacher Wolle und von guter Art. Er trägt ein weißes Baumwollhemd unter einem schwarzen Wams aus Leder. Seine Beine sind in eine weite Hose aus blauem Wollstoff gehüllt, welche von einem Gürtel gehalten wird, dessen Schließe einen Raben darstellt. An diesem Gürtel ist ein Dolch nach thulamidischer Machart befestigt, der dem Kenner unter dem Namen Waquif bekannt sein dürfte. Auch ein Langschwert ziert seine Seite, es ist jedoch von einfacherer Art als der Waquif, jedoch um nichts weniger elegant. Den Abschluss der Bekleidung bildet ein Paar schwerer Lederstiefel, wie sie von Reitern gerne getragen werden. Im seinem rechten Stiefel verwahrt er gerne einen einfachen Dolch.
Wenn er auf Reisen geht, trägt er statt des Lederwamses einen Lederharnisch in der selben Farbe. Oft trägt er auch einen Speer bei sich.
Woran man ihn sicher erkennt, ist die Tätowierung eines Raben auf seinem linken Oberarm.
Herbert (c), 2004 - 2012
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