| Faenwulf Jorason v. d. Ottajasko Jegar |
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gespielt von Michi (4.1 Edition)
Rasse: Thorwaler
Kultur: Thorwal
Beruf: Krieger (Prem)
Alter: 19
AP: 1090 |
Hintergrund:
Faenwulf wurde am 21. Efferd 2631 nach Jurgas Landung (1004 BF) auf Dere losgelassen. Er war der erste Spross der Kriegerin Jora Frejasdottir und des Zimmermannes Ragnar Halvesson. Geboren wurde er in dem kleinen Ort Jegarstolz in der Nähe von Thorwal. Seine Kindheit war ganz besonders von einer Person geprägt: seiner Schwester Garhelt. Das Mädchen wurde knapp ein Jahr nach ihm geboren und kaum konnte sie krabbeln, waren die beiden Kinder unzertrennlich. Schnell lernten die beiden, wie man sich in einem kleinen Dorf an der Küste die Zeit vertreiben kann. Ähnlich schnell hatten sich die beiden einen gewissen Ruf im Dorf aufgebaut. Dass dieser Ruf nicht zwingend schmeichelnder Natur war, versteht sich wohl von selbst. Der Alltag des kleinen Faenwulf war einfach strukturiert. Als erstes sorgten seine Schwester und er für ordentlich Aufregung, dann holten sie sich - zwar nicht freiwillig aber doch - die verdienten Ohrfeigen von ihrer Mutter ab und zum Abschluss ließen sie sich von ihrem Vater erklären, was sie falsch gemacht hatten. Diese Erziehungsmethoden hatten nur bedingt Erfolg. Immerhin waren Garhelt und Faenwulf in späteren Jahren sehr begabt darin, sich nicht mehr erwischen zu lassen. Faenwulf wuchs zu einem kräftigen Jungen heran und so ging er, wie schon seine Mutter, auf die Kriegerschule in Prem. Wie unzertrennlich Garhelt und Faenwulf waren, stellte sich am Tag von Faenwulfs Abreise heraus. Garhelt schaffte es nicht nur, dass ihre Mutter sie auf die Reise nach Prem mitnahm, sondern sie brachte es auch fertig ein Jahr früher als ihr zugedacht, in die Schule aufgenommen zu werden. Die Jahre auf der Akademie waren recht hart für die beiden jungen Thorwaler. Sie waren zwar inzwischen recht geübt darin sich nicht bei Dummheiten erwischen zu lassen, aber der Rohrstock schwebte dennoch andauernd über ihren Köpfen. Die Erlebnisse schweißten die Geschwister noch enger zusammen. Für Faenwulf ist der Begriff "allein" inzwischen nur noch graue Theorie. Dafür gibt es aber auch noch einen zweiten Grund neben seiner Schwester. Er erliegt dem Irrglauben fast ununterbrochen verfolgt zu werden. Meistens sind es Horasianer deren Argwohn Faenwulf nahezu permanent in seinem Nacken spürt. Aber auch Achaz, Al'Anfaner und natürlich Dämonen sind allgegenwärtige Bedrohungen für ihn. Trotz solcher Gefahren haben sich Faenwulf und Garhelt entschieden, in die Welt hinaus zu ziehen um sich Ruhm und Ehre zu erwerben. Ganz freiwillig kam diese Entscheidung nicht für Faenwulf. Eigentlich hatte er vor nach Abschluss seiner Ausbildung in die Hetgarde einzutreten. Er wäre vermutlich auch aufgenommen worden, doch es gab einen kleinen Zwischenfall. Eines Abends erwischte Faenwulf einen, in seinen Augen zwielichtigen Burschen, der gerade Garhelt weit näher trat als Feanwulf es gut heißen konnte. Faenwulf wurde nur selten von der Walwut übermannt, aber in diesem einen Moment verschwendete Faenwulf keinen Augenblick damit sich zu überlegen was Garhelt gerade wollte - zum Beispiel sich von dem Burschen zu nahe treten zu lassen - und er gestaltete die Gesichtsstruktur des Burschen gravierend um. Der Bursche kam mit dem Leben davon, aber sein Gesicht blieb von der Auseinandersetzung gezeichnet. Dieser Ausbruch wäre wohl nicht so katastrophal für Faenwulfs Karriere gewesen, wenn es sich, wie Faenwulf es sich dachte, tatsächlich um einen horasianischen Spion gehandelt hätte. Leider war es in Wahrheit der Sohn einer sehr angesehenen und hoch dekorierten Hetgardistin, die sich sehr unversöhnlich zeigte. Der Vorfall ging zwar recht glimpflich für Faenwulf aus, aber in der Hetgarde gab es von da an keinen Platz mehr für ihn. |
Aussehen & Persönlichkeit:
Faenwulf ist stattlicher Thorwaler, 96 Finger groß und 90 Stein schwer. Er hat lange blonde Haare und einen ebenso blonden Bart. Obwohl Faenwulf nicht viel mit der Seefahrt am Hut hat, trägt er bevorzugt eine Krötenhaut und die Streifenhosen für die sein Volk berühmt ist.
Faenwulf ist ein freundlicher Kerl mit viel Humor. Er mag es bei einem guten Bier zu sitzen und Geschichten zu hören und zu erzählen. Wie auch viele andere Thorwaler ist Faenwulf sehr abergläubisch und deutet nahezu alles als Omen. Was er nicht als Omen deutet, ist für ihn eine Heimtücke seiner Verfolger. Ab und an kann er recht aufbrausend werden und wenn er erst einmal gereizt wird, vergisst er nur sehr langsam. |
| Simon Ross (c), 2006 - 2012 |
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