| Baernfried |
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gespielt von Thomas (4.1 Edition)
Rasse: Mittelländer
Kultur: Bornland/Landadel
Beruf: Krieger (Neersand)
Alter: 23
AP: 1364
Hintergrund:
Baernfried wurde in eine adelige Familie geboren. Er hatte zwei Geschwister, Elena und Talin. Er erlebte eine ruhige Kindheit. Als er alt genug war, folgte er seiner Schwester Elena nach Neersand nach, die dort schon zwei Jahre ausgebildet wurde. Dort lernte er auch seine Frau Caya kennen und lieben. Sie verließ frühzeitig die Akademie, da sie sich lieber der Heilung zu wenden wollte. Die Zeit in der Akademie verging viel zu schnell. Baernfried schloss mit ihr den Traviabund, nachdem er die Akademieausbildung beendet hatte. Sie blieben in der Nähe von Neersand und gründeten eine Familie. Seine Tochter Neschja war neben seiner Frau sein ein und alles.
Dann kamen die Zeiten, wo der Dämonenmeister am Höhepunkt seiner Macht war. Er musste seine Familie verlassen um den Dämonenmeister zu bekämpfen. So war er auch an der Trollpforte als die dritte Dämonenschlacht begann. Auch seine Schwester war dabei. Da er ein junger Krieger war, bekam er andere Aufgaben als an der Front direkt zu kämpfen. Seine Schwester stand jedoch gleich an der Front.
Die Schlacht verlief für die kaiserlichen Heere schlecht und auch Baernfrieds Schwester war unter den unzähligen Gefallenen. Baernfried half überall, wo er gebraucht wurde, obgleich er mit den eigenen Gefühlen und der Trauer um seine Schwester kämpfte. Alsbald stand er selber an der Front. Plötzlich stand seine Schwester vor ihm. Zuerst dachte er, dass sie wieder zu den Truppen stoßen würde, aber die Wunde an ihrem Hals, belehrten ihn Eines besseren. Er köpfte sie und hoffte, dass sie sich nicht nochmal erheben würde. Und da passierte es: er wurde von einen anderen Monster getroffen und verlor das Bewusstsein.
Erst als alles vorüber war, erwachte er. In tiefer Trauer und Bestürzung ging er über das Schlachtfeld. Dann wandte er sich Richtung Neersand. Leider erwarteten ihn dort keine gute Nachrichten. Sein Heim mit Frau und Kind fand er zerstört auf. Wie er später erfuhr wurden sie bei den Angriffen auf Neersand vor ein paar Monden getötet.
Daraufhin versank Baernfried in eine schwere Depression. Er war nicht mehr fähig etwas zu fühlen. Er wollte nicht mehr leben, da der Schmerz ihn förmlich zerriss. Er betrank sich, bis er besinnungslos war. Dies ging so einige Zeit. Irgendwann hatte er einen klaren Gedanken und begab sich in die Obhut eines Boronklosters in der Nähe. Dort legte er ein Schweigegelübde ab, um Boron milde zu stimmen.
Leider gelang es ihm trotz permanentem Beten nicht, einen Weg zu Boron zu finden. So verließ er das Kloster und wendete sich einem anderen Kloster in der Nähe von Gareth zu, das dem Noioniten Orden zugehörig war. Das Schweigen brach er zwar, aber seit seinem Trauma war er trotzdem selten redselig. Die Noioniten halfen ihm, einiges zu verarbeiten. Jedoch war seine Seele zu sehr zerrüttelt, sodass er sich in Einbildungen flüchtete, die er seither für Borons Visionen hält. Darin sieht er seine Familie und redet auch mit ihnen. Nach einem weiteren halben Jahr im Kloster der Noioniten verließ er es, um dem Ruf des Krieger wieder gerecht zu werden. Er rüstete sich neu aus. Die Zeit bei Boron hatte seine Spuren hinterlassen, da er fast wie ein Golgarit aussah, einzig der Wappenrock fehlt.
Nachdem er mehrfach dem Volk gegen Räuber und Banditen geholfen hatte, traf er auf eine seltsame Gruppe, die scheinbar für das Gute einsteht. Es war ein uneiniger Haufen und er fand gefallen daran, dass er ihnen seine Kampfkraft zur Verfügung stellen konnte. |
Aussehen & Persönlichkeit:
Er wurde am 7. Boron 1001 BF geboren. Er ist 97 Finger groß und wiegt 94 Stein. Seine Kleidung und Rüstung ist komplett in schwarz gehalten. Da seine Augen und Haare ebenfalls schwarz sind, ergibt das eine sehr düsteres Erscheinungsbild.
Baernfried redet kaum. Jedoch sagt er sonst immer was er denkt. Er ist meist mürrisch und hängt seinen Gedanken nach. Durch den Verlust seiner Familie redet er niemals über die Vergangenheit, da er kein Vertrauen zu anderen Menschen mehr kennt. Im Kampf versucht er den Ton anzugeben. Seine Einbildungen sind für ihn so was wie Visionen von Boron, damit er mit seiner Familie Kontakt hält. Darauf angesprochen reagiert er in keinster Weise, um Boron nicht zu verstimmen. |
| Thomas Fröhlich (c), 2010 - 2012 |
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