Adime Ayla saba Jassafer El'Abastra
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Adime Ayla saba Jassafer El'Abastra
gespielt von Sonja (4.1 Edition)
Rasse: Tulamidin/Mittelländerin
Kultur: Südaventurierin (Südl. Stadtstaaten von Al'Anfa)
Beruf: Söldnerin (Leibwächterin)
Alter: 25
AP: 1344
Hintergrund:

Jassafar El'Abastra, Adimes Vater, zog als mittelländischer Handelsreisender auf Dere umher, bis er von einem Novadi-Stamm aufgrund seiner zahlreichen Verdienste aufgenommen wurde. Die Novadis gaben ihm einen novadischen Namen, woraufhin er seinen mittelländischen Namen ablegte. Seine Freiheit, zu gehen wann und wohin er wollte, behielt er bei, schränkte seine Reisen aber ein.
Auf einer seiner Reisen begegnete er Valeria Desideria Entenza, Adimes Mutter, einer gut betuchten tulamidischen Händlerin. Sie verliebten sich sofort ineinander und Valeria verließ Al'Anfa, um ihr Leben an der Seite ihres Mannes bei den Novadis zu verbringen. Nach zwei Götterläufen gebar sie ihm eine Tochter. Valeria konnte sich aber nie richtig mit dem Leben in der Wüste anfreunden und so gestand sie Jassafar nach drei weiteren Götterläufen, dass sie wieder nach Al'Anfa gehen wolle. Nun war es an Jassafar, ein Opfer zu bringen und seinen Stamm zu verlassen, um bei ihr und seiner Tochter bleiben zu können.
Sie zogen in ein durchschnittlich großes Haus in Al'Anfa, in dessen Erdgeschoss die beiden ihren Krämerladen eröffneten. Adime lernte Lesen, Schreiben und Rechnen und half ihren Eltern im Laden. Valeria konnte, aufgrund ihrer guten Beziehungen, Adime einen Platz als Laufbursche bei einem Adeligen vermitteln.
Von nun an verbrachte sie viel Zeit bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas. Sie war beeindruckt von den großen, düster aussehenden Söldnern, die ihren neuen Herren beschützten. Jedermann wich ihnen aus und begegnete ihnen mit Angst, Ehrfurcht oder Respekt. Adime wurde vollkommen in ihren Bann gezogen und wollte eines Tages auch so eine beeindruckende Person werden.
Adimes Vater, Jassafar El'Abstra, der niemals ein sesshafter Mann gewesen war, bemerkte bald, dass er es nicht mehr länger in Al'Anfa aushalten konnte. Er musste wieder reisen und in Bewegung bleiben. So beschlossen Jassafar und Valeria, dass er wieder als Handelsreisender tätig werden sollte. Adime viel der Abschied von ihrem Vater schwer. Aber sie konnte seinen Freiheitsdrang verstehen. Die Briefe ihres Vaters trösteten sie nicht. Sie stürzte sich voll und ganz in die Arbeit für ihren adeligen Herren, um sich von ihrem Schmerz abzulenken.
So lernte Adime während ihres Dienstes bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas auch Alexej Walsjakow kennen, dessen Vater als Schreiber bei dem Adeligen angestellt war. Alexej sollte einmal in die Fußstapfen seines Vaters steigen. Die beiden jungen Menschen freundeten sich an und Adimes Schmerz wurde schwächer. Neben ihrer Arbeit bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas, musste Adime auch bei ihrer Mutter aushelfen. So blieb den beiden jungen Menschen wenig gemeinsame Zeit. Aber wenn sich ihr die Gelegenheit bot, nutzte Adime jede Gelegenheit mit Alexej zu spielen und zu üben.
Adimes Vater schrieb ihr immer weniger. Eines Tages erklärte Valeria Adime, dass ihr Vater sich zu den Novadis zurück gezogen hatte und obwohl er es bedauerte, nicht mehr zurück kommen würde. Valeria war in ihrem Stolz und in ihrer Liebe verletzt. Daher, und weil sie Angst vor einem möglichen weiteren Verlust hatte, verschwieg sie Adime, dass ihr Vater sich sehr wünschte, dass seine Tochter ihn besuchte.
Adime war sehr traurig über die Nachricht. Ein zweites Mal stürzte sie in ein tiefes Loch. Nur schien es diesmal keine Ablenkung zu geben. Sie drohte zu verzweifeln, doch die Zwölfe hatten ein Einsehen mit Adime und sie bekam die Chance eine Ausbildung zur Leibwächterin bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas zu beginnen. Zur gleichen Zeit begann dort auch Alexej seine Ausbildung. Adime war überglücklich und schwor sich, die beste Schülerin zu sein, die ihr Herr je hatte.
Während ihrer Ausbildung lernte Adime Avessander Rondrador Sinecrúpolos kennen, einen jungen Al'Anfaner, der ebenfalls seine Ausbildung bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas absolvierte. Die Zuneigung zwischen den beiden wuchs und auch wenn Alexej immer noch ein sehr enger Freund Adimes war, wurde doch Avessander zu Adimes Vertrautem.
Bereits während ihrer Ausbildung legte Adime Geld zur Seite und lebte so sparsam sie konnte. Einzig das Würfelspiel, das sie von einem alten Leibwächter gelernt hatte, ließ sie sich nicht nehmen.
Nach ihrer Ausbildung blieb Adime bei Dragan Irschan Salpigo Quesedas, während Avessander von einer betuchten Edlen aufgenommen wurde.
Als Alexej eines Tages zu unrecht verurteilt werden sollte, kam Adime ihm zur Hilfe. Bei ihrer Flucht starb ein Leibwächter ihres Herren durch ihre Hand. Seitdem werden Alexej und Adime in Al'Anfa gesucht.
Sie mussten fliehen. Ein Freund Alexejs, Farousch, brachte die beiden ungesehen an die Grenzen Südaventuriens. Da Farouch sich nun aber nicht mehr sicher sein konnte, dass nicht auch er gesucht werden würde, schloss er sich Alexej und Adime an. Avessander, Adimes Freund, versprach ihr bald nach zu kommen, sobald er seinen Vertrag lösen könnte. Inzwischen versteht sie sich mit Farouch fast besser, als mit Alexej und hat in ihm auch einen wichtigen Freund gefunden.

Aussehen & Persönlichkeit:

Adime wurde als Tochter eines Mittelländers und einer tulamidischen mittelständischen Händlerin geboren. Der Vater besitzt eine starke Bindung zu einem Stamm der Novadis und deren Kultur hat starken Einfluss auf den fahrenden Händler. Er verbringt gerne viel Zeit bei diesem Volk. Bevor er sich jedoch vollkommen in der Kultur seiner Freunde verliert, bricht er zu neuen Handelsreisen auf.
Zwar nahm Adimes Vater auch Einfluss auf ihre Erziehung, durch seine häufige Abwesenheit jedoch wesentlich weniger, als ihre Mutter. Diese interessiert sich auch für allerlei Geschichten von Mythen und Aberglaube. Was für ihre Mutter aber nur von geringem Interesse ist und mehr ein Zeitvertreib, wird für Adime zu einem starken Hang zum Aberglauben. Manchmal wirkt Adime auch ein wenig naiv.
In ihrer Jugend als Laufbursche und später durch ihre Ausbildung als Leibwächterin wird sie stark von Macht, Ansehen, Ruhm, Reichtum und Angst geprägt. Aber auch das Erbe ihres Vaters wird immer stärker: der Wunsch, Dere zu bereisen und andere Kulturen kennen zu lernen.
Während ihrer Ausbildung gewinnt sie zwei gute Freunde: Avessander Rondrador Sinecrúpolos, ebenfalls ein Söldner in Ausbildung und Alexej Walsjakow, ein Schreiber. Alle drei arbeiten für den gleichen Herren und verbringen mehr oder weniger viel Zeit mit einander. Während dieser Zeit entwickelt sich auch ihr Hobby, mit einigen Freunden zu würfeln.
Adime ist 88 und einen halben Finger groß, wiegt 72 Stein und ist von schlanker Statur. Ihre leicht gebräunte Haut zieren mehrere Tätowierungen, von denen sich eine auch über eine Hälfte ihres schmalen Gesichtes ausdehnt.
Ihre langen, gewellten, hellbraunen Haare trägt sie meist offen. Ein silberner Stirnreif bändigt ihre Mähne und hält sie aus ihrem Gesicht. Ihre hellgrauen Augen sind lebhaft und eindeutig das Erbe ihres Vaters.
Meistens trägt sie einfache Kleidung aus naturweißem Leinen und gepflegtem Leder. Dabei bevorzugt sie Figur betonende Schnitte mit raffinierten Schnürungen und Schlitzen.
Zu ihren wichtigsten Besitztümern zählt eine Kette mit einem verzierten Panther aus Silber, verziert mit Turmalin- und Onyxsteinen. Diese Kette ist ihr Glücksbringer und soll sie vor allem Übel beschützen. Sie war ein Geschenk ihres Freundes Avessander zum Abschluss ihrer Ausbildung. Niemals würde Adime dieses Kleinod freiwillig ablegen.
An ihren Waffen, zwei Hakendolchen, einem großen Sklaventod und einer Veteranenhand ist Adime recht leicht zu erkennen. Die Veteranenhand trägt sie meistens am Gürtel, ebenso wie die beiden Hakendolche. Wenn sie in einer Stadt unterwegs ist, wird sie den verzierten Sklaventod meistens in ihrem Einzel- oder Mehrbettzimmer in einer mittelklassigen Herberge lassen.
Sonja Fröhlich (c), 2008 - 2012; Picture by Sonja Fröhlich (c), 2008 - 2012
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