| Spielrunde vom 20.08.2006 |
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Dere!
Nun gut. Es war ja schon in unserem letzten Spielbericht von Thomas zu vermuten, dass wir nicht mehr nur zu viert sind. Es ist wahr, wir haben uns vermehrt. Nun ist es auch endlich an der Zeit den geneigten Besucher unserer Seite einen Überblick über unsere neue, vergrößerte und deutlich verbesserte DSA-Gruppe zu geben.
Es heißt zwar Ladys first, aber da ich immer schon ein Verfechter der Gleichberechtigung war, von Konventionen nicht viel halte und ich das hier so schreibe wie's mir einfällt, fangen wir anders an. Das schicke Profil zur Rechten dieses Textes gehört zum guten Harti. Sollte sein Name jemals den Weg in die Geschichtsbücher finden, könnte dort so etwas stehen wie: "Als er im zarten Alter von fünf Jahren die Sprache für sich entdeckte, waren seine ersten Worte: schwarzes Auge" Wie leider öfter in Geschichtsbüchern haben sich da auch einige Fehler eingeschlichen. Was aber stimmt ist, dass sein erster Kontakt mit unser aller Lieblingsrollenspiel tatsächlich 1988 stattfand. Da war er wirklich fünf Jahre alt.
Bei uns in der Gruppe spielt er den Heilmagier Elcarna. Nicht die größte Leuchte in Hesindes Luster, aber auf jeden Fall bekloppt und nützlich genug um sich einen Platz zwischen Arcon, Torjin und Rondarion zu verdienen.
Eine weitere wunderbare Ergänzung unserer Gruppe stellt Norma dar. Ein, wie ich finde, phantastisches Bild gibt's linkerhand. Sie kam als Rollenspielneuling zu uns. Gut, sie gehört schon seit einiger Zeit zu denen, die so tun als wäre World of Warcraft ein Rollenspiel und sie macht das gut, aber als Rollenspielerfahrung geht das bei mir nicht durch. Macht aber gar nix. Man, oder zumindest Norma, braucht keine Erfahrung um bei uns in der Gruppe Eindruck zu machen. Es reicht wenn man sich in das abergläubischste Häufchen Elfe hineinversetzt, dass auf Dere wandelt. Die gute Saya zu erschaffen hat zwölf Stunden gedauert. Die schöpferische Pause von Montag auf Dienstag, die wir uns gönnten, nicht mitgerechnet. Es hat sich aber wie gesagt auszahlt. Ein Charakter, der wirklich gut durchdacht ist, gespielt von einem Naturtalent, kann nur eine Bereicherung sein.
Und nun zu dem strahlenden Lächeln und dem feurigen Blick auf der rechten Seite. Das sind zwei der vielen schönen schönen Dinge, die Sanne zu uns in die Gruppe gebracht hat. Auch Sanne geht noch als Rollenspielneuling durch. Aber auch sie macht ihre Sache bei uns sehr gut. Auch sie hat einen sehr unterhaltsamen Charakter. Fenia ist als Diebin aus dem Mittelreich zwar weit weniger exotisch, aber nicht minder außergewöhnlich. Immerhin ist stehlen eines der wenigen Dinge, die sie in unserer Gruppe noch nicht gemacht hat. Zugegeben, nicht stehlen ist jetzt nicht die Leistung schlechthin. Aber nicht zu stehlen und dabei so witzig, kreativ und konstruktiv zu sein wie sie, ist echt bewundernswert.
So, ich finde jetzt wurden die Neuen mal genug gelobt für heute. Nur weil wir uns über unsere neuen Mitspieler freuen, heißt das noch lange nicht, dass wir es ihnen ewig unter die Nase reiben müssen. Aber vielleicht, unter Umständen, möglicherweise, wenn sich unsere Neuen gut machen gibt's vielleicht wieder einmal eine solche Lobeshymne an dieser Stelle.
Aber weil wir gerade noch bei Lobeshymnen sind. Hier erwähnen wir auch noch den eleganten, witzigen und, nicht zuletzt, sehr attraktiven Kerl, der all diese jungen Talente für unsere Gruppe entdeckt hat. Ach, so gut wie ich das gemacht habe, ärgert es mich, dass es dafür kein Berufsbild gibt und ich damit kein Geld verdienen kann.
Aber als Strafe für so viel Selbstbeweihräucherung lassen wir jetzt mein Bild weg.
So jetzt aber wirklich zum Abend selber. Es war einer der wenigen Abende, die wir diesen Sommer in voller Besetzung verbringen durften. Urlaub, Uni-Praktika und Weisheitszähne sorgten dafür, dass dieses Vergnügen einen leichten Seltenheitswert bekam. Ich weiß auf jeden Fall noch, dass der Abend sehr lustig war. Da wir endlich wieder alle vereint waren, waren auch alle Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sahen bestenfalls zum Lachen. Als Beweis für meine letzten beiden Behauptungen soll dieses Bild auf der linken Seite dienen. Wie ihr sehen könnt fand Andi es sehr unterhaltsam.
Dennoch gab es auch ein paar Überraschungen. Auch diese kann ich photographisch beweisen. Also wenn Herberts Gesicht, rechts neben diesem Absatz, nicht überrascht aussieht, dann... dann... dann würde mir jetzt ein Witz einfallen, der hier einfach nichts zu suchen hat. Ist aber egal. Das wäre ja nur relevant, wenn es kein überraschter Ausdruck wäre.
Wie man meinem Geschwafel vermutlich entnehmen kann, habe ich keine Ahnung mehr was wir genau gemacht haben. Ja klar, wir haben DSA gespielt, aber wo unsere Charaktere genau waren, hab ich inzwischen vergessen. Das ist eigentlich total schade, weil ich mir schon an dem Abend einen wundervollen Text ausgedacht habe, den ich hier darbieten hätte wollen. Da ich für so was aber immer gerne passende Photos verwende, habe ich mit dem Schreiben gewartet. Tja, jetzt habe ich die Photos und die Erinnerung an den Text ist weg. So spielt das Leben. Aber ganz egal was unsere Charaktere jetzt genau erlebt haben, es wäre nicht annähernd so spannend und lustig gewesen, ohne unseren Meister. Das war an diesem Abend einmal mehr Thomas. Das trifft sich übrigens total gut, denn von ihm haben wir ohnehin noch kein Photo in diesem Bericht. Das will ich natürlich nicht so lassen. Deshalb das Bild zur Linken. Michelangelos David hätte nicht stoischer dreinschauen können. Zum Glück schaute er nicht den ganzen Abend so, aber für dieses Photo war es toll (und nicht gestellt).
So. Jetzt haben wir jedes Gruppenmitglied mal abgebildet. Außer mir, aber ich hab ja die sinnbefreite Selbstbeweihräucherung bekommen. Also gibt's jetzt zum Abschluss noch ein Bild mit dem geballten weiblichen Charme unserer Gruppe. Dieses folgt gleich unter diesem Absatz. Ich habe sonst glaub ich nichts mehr zu sagen... für den Moment zumindest. Aber als nächstes dürft ihr Euch wieder auf einen Reisebericht aus Deutschland freuen. Im Oktober ist immerhin wieder die Spiel. Das lassen wir uns wahrscheinlich nicht entgehen!
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Einen Schönen Tag
Zordos
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| Simon Ross (c), 2006 - 2012 |
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