Spielrunde vom 27.02.2004
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Dere!

Es heißt Donnerbach sei eine schöne Stadt mit einem schön anzusehenden Rondrawunder. Tja, das kann ich nicht beurteilen. Wir haben mal wieder an der Dekoration gespart. Daher gibt's diesmal auch kein Gruppenbild oder ne Großaufnahme des Geländes. Nun darf ich Euch also beschreiben wie es bei uns in Donnerbach ausgeschaut hat.
Es war unaufgeräumt und düster. Das sind aber alle Gegenden Aventuriens seit wir begonnen haben, bei mir zu spielen. Unsere Gruppe bestand an diesem Abend, neben unserem Meister Thomas, aus Alena, Herbert, Andi und mir. Ja, und diesmal haben wir den Andi sogar vor die Linse bekommen, aber dazu später mehr.
Na gut, abgesehen von den unmengen Bier, die am Tisch standen, könnt Ihr Euch nun selber ein Bild der Situation machen. Donnerbach eben.

Donnerbach

Tagelang waren wir nun schon in Donnerbach unterwegs. Wie so oft hatten wir keine Ahnung was vor sich ging. Normalerweise hätte das unsere Neugier geweckt und wir hätten alles Menschenmögliche getan um herauszufinden was da los war. Warum eigentlich im Konjunktiv? Wir hatten schon alles, was uns einfiel, getan, um die merkwürdigen Vorgänge um das Verschwinden eines Verrückten aufzuklären. Es gab zwei Theorien warum wir es noch nicht geschafft hatten.

Die erste Besagt, dass unser Meister Thomas, zu sehen auf dem linken Bild, ein elender Sadist ist und seine Freude daran hatte uns völlig ratlos durch die Stadt streifen zu sehen.
Die zweite Theorie, die ich als Kenner unserer Gruppe für wesentlich wahrscheinlicher halte, besagt, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen haben. Wir ignorierten die einfachsten Hinweise und ließen jeden einfachen, logischen Gedanken außer acht. Das Böse geht schließlich verworrene Wege, die kein Normalsterblicher nachvollziehen kann.

Maurius Gewissen

Eine unserer letzten Hoffnungen war dann die örtliche Magierakademie. Wir hofften dort etwas Hilfe zu finden. Das war dann auch die Stelle wo Maurius Gewissen in Aktion trat. Diese kleine, leise Stimme, die im übrigen auf der rechten Seite gezeigt wird, tat nochmal alles um uns die Unterstützung zu verschaffen, die wir so dringend benötigten. Der Erfolg stellte sich dennoch nicht ein. Mag sein, dass der werte Magister Maurius die richtigen Antworten nicht wusste. Mag sein, dass wir nicht die richtigen Fragen stellten. Eine große Hilfe war uns der Magier, trotz eines ausgeprägten und wie ich anmerken möchte gutaussehenden Gewissens, nicht.


Andi
Michi
Nun reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf solche Rückschläge. Manche Menschen, wie zum Beispiel der gute Andi, versuchen selbst in solchen Situationen etwas Erheiterndes zu finden. Dem Bild zur Linken nach hat er etwas gefunden. Ich dagegen war wohl etwas frustriert wie es das Bild zur Rechten zum Ausdruck bringen soll. Anmerkung am Rande: Frustration lässt einen nicht besser aussehen.

Thomas
Wir sollten noch viele Tage durch Donnerbach irren. Ohne Sinn und Verstand, vor allem aber ohne einen Hinweis was zu tun sei. Es sei Vorweg genommen, dass wir nach zahllosen, schlaflosen Nächten dennoch hinter die Geschehnisse in der Stadt kamen und dafür dann auch ordentlich Abenteuerpunkte abchashten. Sowohl als Spieler als auch als Charaktäre wird uns dieses Abenteuer dennoch recht lange in Erinnerung bleiben.
Gut gemacht Thomas. Dafür hat er sich noch ein Bild verdient.
Einen schönen Tag
Zordos
Simon Ross (c), 2004 - 2012
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